| 23.05.2018, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die südkoreanischen Konzerne Lotte Chemical und Hyundai Oilbank haben die Errichtung eines neuen Petrochemiekomplexes in Daesan vereinbart. Wie internationale Branchenmedien unter Verweis auf Angaben der Konzerne berichten, sollen dazu im Rahmen des Joint Ventures Hyundai Chemical insgesamt rund 2.700 Mrd. KRW (2,1 Mrd. Euro) investiert werden. Vorgesehen sind an dem südwestlich von Seoul am Gelben Meer gelegenen Standort vor allem Kapazitäten für die Produktion von 750.000 Tonnen Ethylen, 750.000 Tonnen Polyethylen und 400.000 Tonnen Polypropylen im Jahr. Die neuen Anlagen sollen auf einem rund 50 ha großen Areal auf dem Gelände der bestehenden Ölraffinerie von Hyundai Oilbank in Daesan entstehen. Der Beginn der Bauarbeiten ist in der zweiten Hälfte dieses Jahres geplant, mit der Inbetriebnahme des neuen Komplexes wird Ende 2021 gerechnet. Den Meldungen zufolge wollen Lotte Chemical und Hyundai Oilbank durch das Projekt die vertikale Integration ihrer Kapazitäten verstärken. Dabei verfügt Hyundai Oilbank insbesondere über die erforderliche Rohstoffbasis, während Lotte Chemical vor allem Technologien und Vertriebsstrukturen bereit stellt. Mit einer weiteren Diversifizierung der Produktpalette soll insgesamt die Wettbewerbsfähigkeit beider Konzerne verbessert werden. Weitere Informationen: www.oilbank.co.kr, www.lottechem.com |
Lotte Chemical + Hyundai Oilbank, Südkorea
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