| 02.11.2020, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Kunstskulptur "der-Plastikmensch" vor dem Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart - (Bild: Umweltministerium Baden-Württemberg). „Kunststoff hat viele nützliche Eigenschaften, auf die wir gerade bei Hygiene oder bei der Haltbarkeit von Lebensmitteln nicht verzichten können“, sagte Umweltminister Franz Untersteller kürzlich anlässlich der Aufstellung der Skulptur „der Plastikmensch“ vor dem Umweltministerium in Stuttgart. Oft würden wir jedoch zu sorglos mit diesem Werkstoff umgehen. Die Hälfte aller Kunststoffprodukte würden schon nach weniger als einem Monat im Müll landen. „Wir müssen unseren Umgang mit Kunststoff ändern. Das heißt, wir müssen ihn als Ressource begreifen und intelligent einsetzen. Produkte sollten verstärkt so gestaltet werden, dass ihre Bestandteile recycelt oder wiederverwendet werden können. Gleichzeitig müssen wir uns Gedanken machen, wo wir Kunststoff vermeiden und Alternativen nutzen können“, appellierte Untersteller. Die Skulptur sei ein eindrücklicher Mahner für einen sorgsameren Umgang mit Kunststoff. „Mit der temporären Installation der Kunstskulptur hier in Stuttgart wollen wir die Bürgerinnen und Bürger zum Nachdenken anregen und zu Diskussionen über hochaktuelle Themen wie Abfallvermeidung, nachhaltigen Konsum oder Ressourceneffizienz einladen,“ betonte der Umweltminister. „der Plastikmensch“ kann noch bis zum 27. Dezember 2020 auf der Wullestaffel zwischen dem Umwelt- und dem Landwirtschaftsministerium besichtigt werden. Der Künstler Thomas Rees hat die Kunstskulptur anlässlich der Clean Up Week in Freiburg im Jahr 2018 erschaffen. Seitdem reist die Figur, die vom regionalen Energie- und Umweltdienstleister badenova AG & Co. KG ersteigert worden ist, durchs Land und ist an unterschiedlichen Orten zu sehen. Weitere Informationen: www.um.baden-wuerttemberg.de |
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Stuttgart
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