| 10.07.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der VDI-Innovationsklima-Index (Bild) stieg im zweiten Quartal 2009 von 15 auf 18 Punkte - zum ersten Mal seit einem Jahr eine Verbesserung. "Die aktuellen Umfrageergebnisse stimmen mich vorsichtig optimistisch. Allem Anschein nach sehen wir vor allem in der Chemiebranche und der Umwelttechnik Licht am Ende des Tunnels. Jetzt gilt es, auch die in anderen Branchen erkennbar positiven Tendenzen weiter auszubauen und zu fördern, um die Krise bald zu überwinden", fasst VDI-Präsident Prof. Bruno O. Braun zusammen. Tatsächlich sind in den von Braun genannten Branchen die Erwartungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung positiver als zuvor. In der Chemieindustrie stiegen diese Werte von 5 auf 23 Punkte und in der Umwelttechnik von 24 auf 34 Punkte. In anderen Branchen wiederum ist die Tendenz eher negativ, so z.B. in der IT und Kommunikationstechnik sowie in der Energie- und Wasserversorgung. Generell zeichnet sich in der aktuellen Auswertung die Verfügbarkeit von Fachkräften als erfreulicher ab. Über 35 % der Befragten bewerten diese als gut bis sehr gut. Auch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung der eigenen Branche wird von mehr als 15 % der Befragten als positiv angesehen, im vergangenen Quartal waren es nur 10 %. Insgesamt legt der aktuelle VDI-Innovationsklima-Index zwar eine zuversichtliche Betrachtung nahe, ist jedoch von seinem Vorjahreswert von 27 Punkten ein gutes Stück entfernt. Die Studie befragt regelmäßig VDI-Mitglieder in den unterschiedlichen Branchen und Berufen. Dabei wird das Wissen der Ingenieure als Frühindikator bzw. Stimmungsindex zur Entwicklung des Technologiestandorts Deutschland aufgefasst. Diesmal nahmen wieder über 1.000 Mitglieder an der Studie teil. |
VDI - Verein Deutscher Ingenieure e.V., Düsseldorf
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