| 20.01.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Mit einem Jahresumsatz von rund 50 Mrd. Euro ist die Kunststoff verarbeitende Industrie einer der bedeutenden Wirtschaftszweige in Deutschland. Die Energieaufwendungen betragen nicht selten bis zu fünf Prozent der Herstellungskosten. Hier sind beachtliche Einsparpotentiale möglich. Die Erhöhung der Energieeffizienz von Kunststoffverarbeitungsmaschinen steht deshalb im Mittelpunkt einer Kooperationsvereinbarung, die am 15. Januar in der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) unterzeichnet wurde. Vertragspartner ist KraussMaffei, die unter anderem Extruder, Spritzgießmaschinen, Polyurethan- / Reaktionsmaschinen für die Kunststoffindustrie entwickelt, herstellt und vertreibt. An der UDE wird die strategische Zusammenarbeit vom Lehrstuhl für Konstruktionslehre und Kunststoffmaschinen unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Johannes Wortberg getragen. Hier befasst man sich schwerpunktmäßig mit der Kunststoff-Maschinentechnik und der Prozesstechnologie einschließlich des Qualitätsmanagements in der Kunststoffverarbeitung. Alternative Antriebstechniken Neben dem verstärkten regelmäßigen Informationsaustausch und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wollen die Vertragspartner künftig auch alternative Antriebstechniken für Kunststoff verarbeitende Maschinen entwickeln und optimieren. Auf die Faktoren Energieverbrauch, Energierückgewinnung, Präzision und Effizienz soll dabei besonders geachtet werden. KraussMaffei wird sich schwerpunktmäßig auf die Entwicklung und Optimierung der Anlagenteile, insbesondere auf die maschinentechnische Umsetzung, sowie der anwendungsnahen Prozesstechnik konzentrieren. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt die UDE. Mit der Vertragsunterzeichnung wird die UDE in das sog. PRIMUS Netzwerk für Innovation von KraussMaffei aufgenommen, dem u.a. bereits die Technischen Universitäten Dresden und Chemnitz angehören. Die UDE wird für den Schwerpunkt "Energieeffizienz" zuständig sein. Bild: Vertragsunterzeichnung in der Maschinenbauhalle der UDE (v.l.): Dekan Prof. Dr.-Ing. Dieter Schramm und Prof. Dr.-Ing. Johannes Wortberg (UDE), Dr. Karlheinz Bourdon und Dipl.-Ing. Georg P. Holzinger (KraussMaffei) - (Foto: UDE). Weitere Informationen: www.kraussmaffei.com, www.uni-due.de/kkm/index.shtml |
KraussMaffei Technologies GmbH, München
» insgesamt 475 News über "KraussMaffei" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
PETValue Philippines: Nicht recycelbare Flaschenbestandteile als Brennstoff für die Zementproduktion
Arterex: Neuer ISO-Klasse-8-Reinraum erweitert Medizintechnikfertigung in Mexiko
Autoneum: Zwei neue Werke in China
Colines: Voll ausgestattete 9-Schicht-Gießfolienanlage für Kundentests verfügbar
BASF: Vorläufige Quartalszahlen übertreffen Erwartungen – Ergebnisausblick für 2026 angehoben
Meist gelesen, 10 Tage
BASF: Vorläufige Quartalszahlen übertreffen Erwartungen – Ergebnisausblick für 2026 angehoben
RJG: Niiko Rautiola übernimmt Position des CEO
Autoneum: Zwei neue Werke in China
Wago: Björn Twiehaus ab September neuer CEO
Hera Group: Mehrheitsübernahme an Kronos Polymer Polska
TaipeiPlas 2026: Anmeldung für Aussteller und Besucher gestartet
Meist gelesen, 30 Tage
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|