| 12.05.2026, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das Kunststoff-Zentrum SKZ startet ein industriefinanziertes Projekt zur Detektion von Fremdstoffen in Kunststoffschmelzen. Ziel ist es, geeignete Prüfsysteme aus dem Labor in industrielle Verarbeitungsprozesse zu überführen. Der steigende Einsatz von Rezyklaten erhöht das Risiko, dass Fremdstoffe in die Kunststoffschmelze gelangen. Dies kann die Produktqualität beeinträchtigen, Ausschuss verursachen und Maschinenschäden sowie ungeplante Stillstände nach sich ziehen. Im Projekt sollen Messtechniken evaluiert und weiterentwickelt werden, die Fremdkörper während der Verarbeitung frühzeitig erkennen und als Instrument zur Prozessüberwachung eingesetzt werden können. Der Fokus liegt zunächst auf der Extrusion. Eine spätere Übertragbarkeit auf den Spritzguss wird als Option betrachtet. Zu Projektbeginn ist eine Anforderungsanalyse vorgesehen, in der die spezifischen Anforderungen der beteiligten Unternehmen erfasst werden. Darauf aufbauend werden geeignete Prüfsysteme ausgewählt und in praxisnahen Testreihen mit Materialien der Projektpartner untersucht. Für die teilnehmenden Unternehmen sollen individuelle Versuchsreihen durchgeführt werden, um materialspezifische Fremdkörper, Prozessbedingungen und Qualitätsanforderungen zu berücksichtigen. Die Ergebnisse werden ausgewertet und in vertraulichen Handlungsempfehlungen für den jeweiligen industriellen Einsatz zusammengeführt. SKZ-Wegbereiter-Projekte werden gemeinschaftlich von mehreren Unternehmen finanziert. Die Ergebnisse stehen exklusiv den beteiligten Partnern zur Verfügung und werden nicht veröffentlicht. Der Projektstart ist für das dritte beziehungsweise vierte Quartal 2026 geplant. Die Laufzeit beträgt zwölf Monate. Weitere Informationen: www.skz.de/forschung/kooperationsprojekte/projekt-clear |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
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