| 10.10.2013, 06:11 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Der brasilianische Bundesstaat Rio de Janeiro will ein wichtiges Zentrum der Kunststoffindustrie des Landes werden. Wie Julio Bueno, Staatssekretär für wirtschaftliche Entwicklung, bekannt gab, wurde hierzu ein Programm aufgelegt, das unter anderem neue Unternehmen für eine Ansiedlung in dem Bundesstaat gewinnen und Anreize für Investitionen schaffen soll. Der Bundesstaat Rio de Janeiro habe feststellen müssen, dass in den letzten Jahren Produktionskapazitäten in den benachbarten Bundesstaat São Paulo verlagert worden seien, weshalb man eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit für notwendig halte. Rio de Janeiro sei derzeit der viertgrößte Produzent von Ethanol in Brasilien und komme auf Platz sieben, was den Verbrauch von Kunststoffen betreffe. "Wir haben einen expandierenden Endverbrauchermarkt und verfügen über Rohstoffe. Jetzt müssen wir die Produktionskette ausbauen", erklärte Bueno. Zu den Maßnahmen gehört eine Reduzierung der brasilianischen Warenumlaufsteuer (ICMS) im Bundestaat Rio de Janeiro für Kunststofferzeugnisse von 6% auf 4% sowie für den Verkauf von Kunststoffen von 19% auf 12%. Weiter will die Entwicklungsagentur des Bundesstaats günstige Unternehmenskredite für den Ausbau von Kapazitäten und die Beschaffung neuer Anlagen vergeben. Größtes Projekt im Bundesstaat Rio de Janeiro ist derzeit der Bau eines Werks in Comperj, in dem nach der Fertigstellung 2016 pro Jahr rund 4,6 Mio. t Ethan, Polypropylen und Polyethylen erzeugt werden sollen. Hinter dem Projekt steht das Petrochemieunternehmen Petrobras, das auch an dem Kunststoffkonzern Braskem beteiligt ist. |
Chemie- und Kunststoffbranche, Brasilien
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Schorr Modell- und Formenbau: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Freudenberg Sealing: Dr. Alexander Rozmán übernimmt als CEO
Biesterfeld: Vertriebspartnerschaft mit Syensqo auf Großbritannien und Irland ausgeweitet
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Evonik: Zweites Quartal über Plan - Prognose für 2026 angehoben
Meist gelesen, 10 Tage
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Lego: Globales Innovationszentrum für die Fertigung eröffnet
Wevo-Chemie: Polyurethan-Vergussmasse für langlebige Akkupacks in Elektrowerkzeugen
Klöckner Pentaplast: Michael Zacka neuer Interims-CEO
Evonik: Zweites Quartal über Plan - Prognose für 2026 angehoben
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Moretto: Neue Lösungen für Trocknung, Dosierung und Materialrückverfolgung
Meist gelesen, 90 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|