| 13.05.2022, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Der deutsche Chemiekonzern BASF und die chinesische Sinopec beginnen mit dem Ausbau ihres gemeinsamen Verbundstandorts in Nanjing. Laut Pressemitteilung des von beiden Konzernen gebildeten Gemeinschaftsunternehmens BASF-YPC erfolgte bereits Ende April in Nanjing die Grundsteinlegung für ein neues Werk zur Produktion von Tertiär-Butylacrylat (TBA). Die Fertigstellung der Anlagen ist demnach für Ende kommenden Jahres vorgesehen, zu den genauen Kapazitäten wurden zunächst keine Angaben gemacht. In dem neuen Werk wird die von BASF entwickelte Technologie für die TBA-Produktion erstmals außerhalb Deutschlands zur Anwendung gelangen, die Ausgangsstoffe Acrylsäure und Isobuten kommen aus Anlagen des Verbundstandorts. Darüber hinaus plant BASF-YPC in den kommenden Monaten auch den Ausbau der Kapazitäten weiterer Anlagen in Nanjing. Erweitert werden soll dabei vor allem die Produktion von Propionsäure (PA), Propionaldehyd (PALD), Ethylenaminen (EEA), Ethanolaminen (EOA) und hochreinem Ethylenoxid (PEO). Allerdings blieb das JV auch hier genauere Kapazitätsangaben schuldig. BASF-YPC reagiert mit dem Ausbau des Verbundstandorts in Nanjing auf die weiter steigende Nachfrage nach hochwertigen Chemieprodukten für verschiedene Industriezweige in China. Zugleich sollen damit das Sortiment erweitert und die Wettbewerbsfähigkeit des JV erhöht werden. BASF-YPC hatte bereits im Sommer letzten Jahres über die Ausbaupläne für Verbundstandort informiert (siehe auch plasticker-News vom 17.08.2021). BASF-Vorstandsmitglied Markus Kamieth erklärte in der aktuellen Aussendung: "BASF-YPC ist eines der erfolgreichsten Joint Ventures der BASF weltweit mit hervorragenden Sicherheits- und Geschäftsergebnissen. Sie verdanken sich der seit mehr als zwei Jahrzehnten bestehenden vertrauensvollen Partnerschaft zwischen BASF und Sinopec, die durch diese Erweiterung weiter gestärkt wird." BASF-YPC wurde im Jahr 2000 gegründet, BASF und Sinopec sind jeweils mit 50 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt. In die Entwicklung des Verbundstandorts in Nanjing wurden seither rund 5,5 Mrd. USD investiert. Zur Höhe der mit dem aktuellen Ausbauprojekt verbundenen Investitionen liegen allerdings keine Informationen vor. BASF-YPC beschäftigt derzeit mehr als 2.000 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 20221 einen Umsatz von etwa 3,6 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.basf-ypc.com.cn, www.basf.com, www.sinopec.com |
BASF-YPC, Nanjing, China, Nanjing, China
» insgesamt 4 News über "BASF-YPC" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Evonik: Zweites Quartal über Plan - Prognose für 2026 angehoben
Klöckner Pentaplast: Michael Zacka neuer Interims-CEO
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Meist gelesen, 10 Tage
Leuna-Polyamid: Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Brückner Group: Nachhaltigkeitsbericht nach ESRS definiert Ziele und Meilensteine bis 2030
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
pro-K: Branchendialog diskutiert Wettbewerbsfähigkeit und Transformation der Kunststoffindustrie
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
EU-Kommission: Hinweise auf Kartelle im Kunstrasenrecycling
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Meist gelesen, 90 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|