| 26.03.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der französische Spezialchemiekonzern Arkema plant den weiteren Ausbau seiner Kapazitäten zur Produktion von Polyvinylidenfluorid (PVDF) in China. Laut Pressemitteilung soll dazu am bestehenden Konzernstandort Changshu in der ostchinesischen Provinz Jiangsu eine neue Produktionsanlage errichtet werden. Vorgesehen ist dort eine Erhöhung der PVDF-Kapazitäten um 20 Prozent. Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlage wird 2028 gerechnet. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen wurden in der Aussendung allerdings keine Angaben gemacht. Arkema produziert in Changshu PVDF und darauf basierende Copolymere unter der Markenbezeichnung Kynar. Hintergrund des Ausbauprojekts ist vor allem der weiter steigende Bedarf an PVDF für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien und für technische Kunststoffe in anderen Bereichen. Arkema-Manager Laurent Tellier erklärte in der aktuellen Mitteilung: "Diese Erweiterung markiert einen wichtigen Meilenstein für Arkema, da wir mit Zuversicht weiter in den Ausbau und die Stärkung unserer Kapazitäten in Changshu investieren. Diese Investition wird es uns ermöglichen, das Wachstum unserer Kunden durch eine noch flexiblere und zuverlässigere Versorgung weiter zu unterstützen und gleichzeitig dem Bedarf des Marktes nach ständiger und schneller Innovation gerecht zu werden." Arkema ist nach eigenen Angaben einer der führenden PVDF-Lieferanten weltweit. Außer in Changshu verfügt der Konzern über entsprechende Produktionsanlagen auch im französischen Pierre-Bénite sowie am Standort Calvert City im US-Bundesstaat Kentucky, wo derzeit rund 20 Mio. USD in den Ausbau der PVDF-Kapazitäten investiert werden (siehe auch plasticker-News vom 28.02.2025). Die in Colombes bei Paris ansässige Arkema beschäftigt weltweit rund 20.700 Mitarbeiter an über 150 Standorten. Im Geschäftsjahr 2025 setzte der börsennotierte Konzern insgesamt 9,068 Mrd. Euro um und erwirtschaftete dabei ein EBITDA von 1,251 Mrd. Euro sowie einen Nettogewinn in Höhe von 328 Mio. Euro. Weitere Informationen: www.arkema.com |
Arkema, Colombes, Frankreich
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