| 30.10.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Oktober weiter gestiegen. Die befragten Unternehmen sind mit ihrer aktuellen Geschäftssituation nicht mehr ganz so unzufrieden wie im September. Ihre Geschäftsperspektiven für das kommende halbe Jahr bewerten sie erneut etwas günstiger. Die Erholung setzt sich zögerlich fort. Im verarbeitenden Gewerbe ist das Geschäftsklima etwas weniger schlecht als im Vormonat. Die weiterhin unbefriedigende Geschäftssituation der Industriefirmen hat sich geringfügig entspannt. Hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten sind die Befragungsteilnehmer zuversichtlicher als im September. Trotz der Aufwertung des Euro sehen die Unternehmen etwas bessere Exportchancen. Den vorhandenen Maschinenpark lasten sie ein wenig stärker aus als im Sommer. Dennoch ist die Geräteauslastung weit unterdurchschnittlich. Den Personalabbau planen die Unternehmen etwas zu verlangsamen. Im Großhandel ist der Geschäftsklimaindex weiter gestiegen. Die aktuelle Geschäftssituation ist den Befragungsteilnehmern zufolge merklich besser als im Vormonat. Allerdings sehen sie der weiteren Entwicklung kritischer entgegen als zuletzt. Die Einzelhändler sind unzufriedener mit ihrer momentanen Geschäftslage. Zudem sind sie skeptischer bezüglich der Geschäftsentwicklung im nächsten halben Jahr als im September. Das Geschäftsklima hat sich im Einzelhandel daher verschlechtert. Im Bauhauptgewerbe ist das Geschäftsklima kaum verändert. Die Bauunternehmen sind geringfügig unzufriedener mit ihrer derzeitigen Geschäftslage, bewerten ihre Geschäftsperspektiven aber günstiger als im Vormonat. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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