| 19.12.2025, 12:09 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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UPM hat in seiner Bioraffinerie im deutschen Leuna einen weiteren Meilenstein erreicht und die Produktion sowie Vermarktung erster kommerzieller, holzbasierter Chemikalien aufgenommen. Konkret hat die Anlage mit der Herstellung von Industrie-Zuckern begonnen. Die Bioraffinerie ist das bislang größte industrielle Investitionsprojekt für Biochemikalien in Europa. Nach dem erfolgreichen industriellen Anfahren der hydrothermalen Aufspaltung von Holz Anfang des Jahres arbeitet die Anlage nun stabil bei der Trennung von Lignin und Zuckern. Dieser Prozessschritt ist eine wesentliche Voraussetzung für die Weiterverarbeitung der Zucker zu erneuerbaren Glykolen sowie des Lignins zu funktionellen, biobasierten Füllstoffen. Die aus den Zuckern hergestellten Glykolprodukte können unter anderem in PET-Verpackungen, Polyestertextilien und Kosmetika eingesetzt werden. Ligninbasierte funktionelle Füllstoffe sind als erneuerbare Alternativen zu Carbon Black und Silica in Gummi- und Kunststoffanwendungen vorgesehen. Nach Angaben des Unternehmens besteht insbesondere bei Konsumgüterherstellern Interesse an Materialien mit deutlichem CO₂-Einsparpotenzial gegenüber fossilen sowie bestehenden recycelten oder biobasierten Lösungen. UPM plant, im ersten Halbjahr 2026 weitere kommerzielle Produkte aus der Bioraffinerie Leuna auf den Markt zu bringen. Im Vollbetrieb soll die Anlage jährlich rund 220.000 Tonnen fortschrittlicher Biochemikalien aus nachhaltig beschafftem Hartholz produzieren. Die Bioraffinerie Leuna ist Teil der Unternehmensstrategie von UPM zur Substitution fossiler Rohstoffe durch erneuerbare Materialien in verschiedenen Industrieanwendungen. Das Projekt ordnet sich zugleich in die europäischen Zielsetzungen zur Dekarbonisierung und Stärkung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit ein. Weitere Informationen: www.upm.com |
UPM Biochemicals, Helsinki, Finnland
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