| 27.07.2011, 06:15 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der russische Reifenkonzern Sibur - Russkiye shiny (Sibur RS) hat sich von dem Kunststoff- und Gummiverarbeitungsunternehmen Saranskij zavod Rezinotekhnika (SZRT) getrennt. Einer Pressemitteilung zufolge veräußerte der Konzern seine SZRT-Mehrheitsbeteiligung von 83,11% bereits im Juni an den Eigentümer des Branchenunternehmens KurskRezinoTekhnika. Zum finanziellen Volumen der Transaktion machte Sibur RS keine Angaben. Der Rückzug von SZRT erfolge im Rahmen der Konzernstrategie, die eine Konzentration auf das Kerngeschäft vorsieht, heißt es in der Mitteilung. Branchenexperten sehen den Deal vor allem im Zusammenhang mit der von der Mutterholding Sibur seit Längerem geplanten Gründung eines Reifen-JV mit Pirelli und der Staatsholding RosTekh. Laut Medienberichten handelt es sich bei dem neuen Mehrheitsaktionär von SZRT um den Geschäftsmann Radik Mingazov, der nunmehr insgesamt 91,56% der Anteile an dem Unternehmen kontrolliert. Im Ergebnis der Übernehmer wird Mingazov zum größten Player am russischen Markt für Gummierzeugnisse. Den Berichten zufolge verfügte die von Mingazov kontrollierte KurskRezinoTekhnika im vergangenen Jahr als zweitgrößtes Branchenunternehmen über einen Marktanteil von 18,4%, SZRT folgte mit 9,2% Marktanteil auf Rang 4. Branchenführer war im vergangenen Jahr BalakovoRezinoTekhnika mit 26,3% Marktanteil. Die in Saransk, der Hauptstadt der russischen Republik Mordwinien, ansässige SZRT produziert vor allem Schläuche, Gummiriemen und Transportbänder. Im vergangenen Jahr setzte das Unternehmen 1,733 Mrd. RUB (43,6 Mio. EUR) um und erzielte dabei einen Nettogewinn in Höhe von 4,4 Mio. RUB (111.000 EUR). Weitere Informationen: www.sibur.ru Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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