| 05.10.2011, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Mit zusätzlichen Schleifmaschinen an den Standorten in Malaysia und Taiwan will die Automatik Plastics Machinery GmbH zur Mitte 2011 ihre dezentrale und globale Präsenz stärken. Ziel ist es, von dort aus, Anwender in Südostasien schneller und mit einem breiteren Schleifangebot zu versorgen, so das Unternehmen. Neben den zuvor genannten Standorten betreibt Automatik Schleifzentren in Brasilien, China, USA und Deutschland und verfügt damit nach eigenen Angaben über das größte Schleifservice-Netzwerk in dieser Industrie. Die Verschleißteile für die Granulierung können durch die dezentralen Schleifzentren mit kurzen Lieferzeiten und qualitativ hochwertiger Bearbeitung regional angeboten werden. Wie Thomas Willemsen, Direktor After Sales der Maag-Gruppe, betont: "Wir sind Qualitätsführer im Schneidrotoren-Geschäft und werden unsere weltweite Präsenz weiter ausbauen." Schneidrotoren bilden das Herz eines Granuliersystems. Durch Rotation trennen die einzelnen Schneiden des Rotors die kontinuierlichen Schmelzestränge in homogene Granulate. Dabei sind die Rotoren hohen Belastungen, insbesondere bei glasfaserverstärkten oder gefüllten Polymeren ausgesetzt. Rund ein Duzend mal, kann ein hochwertiger Rotor von Automatik nachgeschliffen werden. Die Anzahl der möglichen Nachschliffe sei abhängig vom Abnutzungsgrad, mit dem der Kunde die Rotoren an die Schleifzentren von Automatik verschickt. Effektives Schliffbild für hohe Verfügbarkeit Das Schliffbild, also die Geometrie der Rotorzahnung, wird bei Automatik genau auf die Anforderungen bestimmter Materialien angepasst. Dies soll einen effektiven Abschnitt von weichen, harten oder verstärkten Materialien ermöglichen und unter anderem den Staubanteil bei der Granulierung reduzieren. Rotoren von Automatik erlauben demnach die Produktion eines qualitativ hochwertigen Granulates bei hoher Maschinenverfügbarkeit, heißt es weiter. Neben der Vielfalt an Schliffbildern verfügt Automatik anwendungsbedingt über ein breites Spektrum an Rotormaterialien und Rotorbreiten. Spezifisch kommen unterschiedliche Stähle, wie Werkzeugstahl, Stellit, pulvermetallurgische Stähle, aber auch Hartmetalle bis hin zu Keramik zum Einsatz. Effektiver Verschleißschutz, individuelle Rotorengeometrie und Schliffbild ergeben in der Summe leistungsfähige und wirtschaftliche Rotoren mit hoher Verfügbarkeit. Dazu Thomas Willemsen: "Unsere Rotoren werden herstellerübergreifend auf Granulieranlagen gerne eingesetzt, weil sie häufiger nachgeschliffen werden können und eine höhere Lebensdauer aufweisen. Ein perfekter Schnitt, weniger Energieeinsatz und weniger Stillstandszeiten sind heute sehr wichtig für die Verbesserung der Kostenstruktur und ROI von Granuliersystemen." Weitere Expanison geplant Seit mehr als 50 Jahren beschäftigt sich Automatik Plastics Machinery mit dem Bau und dem Schliff von Schneidrotoren für die Granulierung. Im Fokus stehen neben Rotoren für neue Granuliersysteme vor allem das Nachschleifen oder der Ersatz durch einen neuen Rotor im After Sales Bereich. Die Expansion an den Standorten in Malaysia und Taiwan sind dem stark anwachsenden Bedarf in Fernost und Südostasien geschuldet. Durch die dezentrale Struktur mit sechs Schleifzentren, rund um den Globus verteilt, will Automatik eine zeitnahe Bedienung des lokalen Bedarfs gewährleisten. Insgesamt werden an den weltweiten Standorten mehr als 3.500 Rotoren jährlich gefertigt oder nachgeschliffen. Automatik plant hier eine Expansion von rund 10% für 2012. Weitere Informationen: maag.com |
Automatik Plastics Machinery GmbH, Grossostheim
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