| 17.11.2011, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Terahertz-Technologie werden große Einsatzpotenziale als zerstörungsfreie Prüfmethode in der Kunststoffindustrie nachgesagt. Jedoch fehlt bislang eine umfassende Marktstudie, die einerseits die demonstrierten Möglichkeiten der Messmethode als auch deren Wettbewerbstechnologien, berücksichtigt und fundierte Marktzahlen sowie erzielbare Verkaufspreise für zukünftige Terahertz-Systeme liefert. Zugleich sollen die Anforderungen der Industrie an derartige Messsysteme präzisiert werden. Das SKZ initiiert eine neue Marktstudie, um diese Zahlen in Kooperation zu erarbeiten und den Unternehmen verfügbar zu machen. Die Terahertz-Technologie erlebte in den letzten Jahre eine rasante Entwicklung. Terahertz-Systeme werden immer ausgereifter und mögliche Anwendungsszenarien werden intensiv in der Öffentlichkeit, der Industrie und in Forscherkreisen diskutiert. Häufig werden die zerstörungsfreie Prüfung von Kunststoffprodukten sowie deren Herstellungsprozesse als vielversprechende Einsatzbereiche genannt. Die Terahertz-Messtechnik weist eine Reihe von Vorteilen auf, die sie hierfür prädestiniert. Neben der Terahertz-Technologie haben sich in den letzten Jahren jedoch auch alternative Technologien weiterentwickelt und teils in der Kunststoffverarbeitung etabliert. Hierzu gehören z.B. unterschiedliche Röntgen- und Ultraschallmethoden, Thermographie, mechanische, thermische und elektrische Prüfungen. In diesem Wettbewerb muss sich die Terahertz-Technologie durch Alleinstellungsmerkmale, marktfähige technische Leistungsmerkmale und Preise behaupten. Das SKZ ist überzeugt, dass für die Terahertz-Technologie in der Kunststoffindustrie große Potenziale existieren. Die Kunststoff verarbeitende und ihre nachgelagerten Industrien stellen ein enormes, noch zu erschließendes Marktvolumen für neuartige zerstörungsfreie Prüfverfahren dar. Jedoch fehlt bis dato eine tiefergehende Analyse dieser Marktsegmente und deren Wettbewerbstechnologien, die für zuverlässige Prognosen unverzichtbar ist. Das Ziel der vom SKZ geplanten Studie ist daher, fundierte, nachvollziehbare und möglichst quantitative Bewertungen für den Markt der Terahertz-Systeme in der Kunststoffindustrie vorzunehmen und dadurch eine Grundlage für zukunftsweisende Entscheidungen zu bieten. Neben den technischen Anforderungen an die Systeme sollen erzielbare Systempreise recherchiert werden. Hierbei sollen alle relevanten Teilbereiche der Kunststoffindustrie betrachtet werden. Das Projekt richtet sich vorrangig an Unternehmen, die in der Entwicklung und dem Vertrieb von Terahertz-Systemen tätig sind, Dienstleister im Bereich der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung, Innovations- und Unternehmensberater sowie Organe der Forschungsförderung. Nähere Informationen sind auf der Homepage des SKZ zu finden. Interessenten werden gebeten, sich bis 30.11.2011 zu melden. Kontakt: Dipl.-Phys. Thomas Hochrein SKZ - Das Kunststoff-Zentrum Friedrich-Bergius-Ring 22 97076 Würzburg Tel. +49 931 4104-447 t.hochrein@skz.de Weitere Informationen: www.skz.de |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
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