| 04.04.2012, 14:45 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
|
|
Der deutsche Automobilzulieferer Fehrer plant eine Steigerung der Produktion und einen Technologiewechsel in der Herstellung von Polyurethan-Teilen in seinem Werk im nordböhmischen Česká Lípa. Fehrer stellt in dem Werk Schaumstoffe für Autositze und Kopfstützen mit zwei verschiedenen Technologien her: aus Mischungen von tierischen und pflanzlichen Fasern mit Naturkautschuk (GUHA-Technologie) und aus Polyurethanschaum (PUR). Die Nachfrage nach Autositzen, die in GUHA-Technologie gefertigt werden, sei jedoch stetig rückläufig, sodass Fehrer fast nur noch Sitzpolster aus PUR-Schaum verkaufe. Im Zusammenhang damit plant das Unternehmen laut den zur Umweltverträglichkeitsprüfung eingereichten Unterlagen nun eine Anhebung der Produktionskapazität für PUR-Schaum von bislang 7.440 Tonnen auf 12.000 Tonnen im Jahr. Entsprechend steigt der Bedarf an den Ausgangsstoffen Polyol und Isocyanat (MDI). Da die Produktionsanlagen für die GUHA-Technologie demontiert werden, ist für diese Kapazitätserweiterung weder der Bau einer neuen Halle noch die Einstellung neuer Mitarbeiter erforderlich. Derzeit beschäftigt Fehrer Bohemia 600 Mitarbeiter. Das Unternehmen will mit der Umsetzung des Projekts in diesem Jahr beginnen und die Zielkapazität schrittweise in Abhängigkeit von der Nachfrageentwicklung erreichen. Weitere Informationen: www.fehrer.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Tschechien
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Internorm: Erweiterung der Spritzgussfertigung in Damme
Toolplace: KI-gestütztes Kalkulationstool für Spritzgießwerkzeuge
Durotherm-Gruppe: Investorenprozess erreicht fortgeschrittene Verhandlungsphase
Hosokawa Alpine: Michael Heinecker neuer Leiter des Geschäftsbereichs Blasfolienextrusion
Meist gelesen, 10 Tage
EU-Kommission: Hinweise auf Kartelle im Kunstrasenrecycling
Mitsubishi Chemical: Rückzug aus dem PBS-Geschäft
Omya: Europavertrieb des „Skypel“-TPE-E von SK Chemicals
Hosokawa Alpine: Michael Heinecker neuer Leiter des Geschäftsbereichs Blasfolienextrusion
Durotherm-Gruppe: Investorenprozess erreicht fortgeschrittene Verhandlungsphase
Next Generation Analytics: Vollständige Übernahme durch Kastner und Verstraten
Meist gelesen, 30 Tage
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
ARA: Investitionen von 100 Mio. Euro in Ausbau des Kunststoffrecyclings in Österreich
Asahi Kasei + Mitsui Chem + MCC: Konkretisierung der Pläne für Ethylen-JV
Freudenberg Sealing: Modulare TPE-Faltenbälge für Kleinserien
Meist gelesen, 90 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|