| 29.08.2012, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Die „intelligenten, unstrukturierten“ Netze der neuen Spritzgießsimulationssoftware SIGMASOFT® Version 5.0 verfeinern laut Anbieter automatisch die Regionen des Werkzeuges, in denen in der Simulation wichtige thermische und rheologische Effekte auftreten, und sparen dagegen Elemente in Regionen, in denen wenige Wechselwirkungen stattfinden. Auf der Fakuma 2012 präsentiert die Sigma Engineering GmbH die neue Version ihrer prozessorientierten Simulationssoftware: SigmaSOFT® Version 5.0. In dieser Version werden laut Anbieter mit einer komplett neu entwickelten Solverarchitektur und einem revolutionären Vernetzungskonzept die Berechnungszeiten für Thermoplastanwendungen um bis zu 50 % und für Elastomeranwendungen um bis zu 80 % gegenüber der Vorgängerversion reduziert. Gleichzeitig bleiben demzufolge alle Vorteile der 3D-Simulation hinsichtlich Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit erhalten. Die drastische Reduzierung der Berechnungszeiten sei einerseits eine Folge des neuen Vernetzungskonzeptes, welches die Erstellung "unstrukturierter, intelligenter Netze" erlaube. Diese Netze würden automatisch die Netzfeinheit in Regionen mit komplexen Wärme- und Strömungsabläufen verbessern, wie z.B. in Bauteilrandschichten oder dünnen Wänden, und generieren demnach in Regionen mit weniger Wechselwirkungen, z.B. in Außenbereichen der Werkzeugkomponenten, gröbere Netze. Die Netze werden vom Anwender in wenigen Minuten erzeugt, ohne dass eine manuelle Nachoptimierung nötig sei. Bei gleichbleibendem Benutzeraufwand werde so die Produktivität gesteigert und gleichzeitig der Berechnungsaufwand gesenkt. Andererseits resultieren die kürzeren Rechenzeiten aus der neuen Solvertechnologie, die durch eine vollständige Parallelisierung signifikante Verbesserungen in der Simulationsberechnung ermöglicht. Anstatt wie bisher auf maximal 2 CPUs zu rechnen, können in SigmaSOFT® v5.0 durch eine Erweiterung der Softwarelizenz für die Berechnung bis zu 8 CPUs genutzt werden. Auf diese Weise soll die aktuelle Version von SigmaSOFT® die Mehrkerntechnologie aktueller Computer-Hardware optimal ausschöpfen. Die Verbesserung durch die neue Solverarchitektur zeigte sich schon während der Testphase der Version 5.0: die Ergebnisse beim Füllvorgang und bei der Vorhersage von Temperatur- und Druckverhältnissen seien im Vergleich zur Vorgängerversion noch genauer. Neben dieser höheren Genauigkeit und der verkürzten Rechenzeit ermögliche die neue Solvertechnologie zusätzlich die Simulation weiterer Details heutiger Spritzgießprozesse. Weitere Informationen: www.sigmasoft.de Fakuma 2012, Friedrichshafen, 16.-20.10.2012, Halle A5, St. 5122 |
SIGMA Engineering GmbH, Aachen
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