| 17.09.2012, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Zur Fakuma 2012 will Reis seinen Roboter RVL30-26 in Aktion mit einer Arburg Spritzgießmaschine zeigen. Nach der Entnahme des Kunststoffteils aus der Spritzgießmaschine werden am Teil Folgeoperationen durchgeführt. Zu diesem Zweck beschickt der Roboter, die auf der Bediengegenseite der Maschinen angeordneten Bearbeitungs- und Kontrollstationen. Die RVL Roboter mit der Hybridkinematik kommen bei verschiedenen Anwendungen wie Handhabungs- und Schweißapplikationen zum Einsatz. Besondere für die Automation von Spritzgießmaschinen sei diese Bauart besonders gut eignet. Die Hybridkinematik vereine die Vorteile des Linear- mit denen des Knickarmroboters. Gerade für komplexe Folgeaufgaben, die zusätzlich zur Teile- und Angussentnahme durchgeführt werden, sei der 6-achs Roboter mit seiner Flexibilität prädestiniert. Die Baureihe mit acht Typen und Traglasten von 6 bis 130 kg ist geeignet für die Ausrüstung der verschiedenen Spritzgießmaschinengrößen. Vorteil dieser Roboterkinematik ist die bodenfreie Montage und dadurch platzsparende Anordnung, axial zur Spritzgießmaschine auf der Bediengegenseite. In Abhängigkeit der Maschinengröße, kann die Linearachsenlänge angepasst werden, um den Raum hinter der Spritzgießmaschine optimal zu nutzen. Der Platz auf der Bedienseite der Maschine bleibt frei zugänglich. Auch in niedrigen Räumen kann dieser Robotertyp eingesetzt werden, da er seitlich in die Maschine greift und durch seine Kinematik keine hohen Aufbauten über die Maschinenhöhe hinaus aufweist. Neue Steuerung mit CAD-CAM-Interface Die weiterentwickelte Steuerung besticht laut Anbieter durch viele neue Entwicklungen wie das integrierte CAD-CAM-Interface – Import von CAD-Daten zur Umwandlung in Roboterprogramme oder MyHMI – der Anwender kann die grafische Benutzeroberfläche selbst individuell gestalten. Auch der patentierte Safety-Controller ist integriert – eine Grundvoraussetzung für die Realisierung von Safeproduction. Mit Integratedsafety arbeitet die integrierte frei programmierbare Sicherheits-SPS – zum Schutz von Personen im Arbeitsbereich des Roboters – direkt im von Reis entwickelten und von anderen Roboterherstellern lizenzierten Safety Controller. Der Einsatz verschiedener Landessprachen in der Steuerung RobotstarVI für die Programmierung soll die Lernkurve der Programmierer verbessern und Fehlbedienungen vermeiden, so dass neue Anlagen schneller produktiv sind. Provis – die grafische, intuitive Programmieroberfläche ist in jeder Robotersteuerung eingebettet und wird automatisch an einen angeschlossenen PC geladen und ausgeführt. Die Software ermöglicht die Programmierung und Visualisierung von Reis Robotern auf PC. Weitere Informationen: www.reisrobotics.de Fakuma 2012, Friedrichshafen, 16.-20.10.2012, Halle A5, Stand 5209 |
Reis GmbH & Co. KG, Obernburg
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