| 27.09.2012, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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In den Mittelpunkt seines Messeauftritts auf der Fakuma 2012 stellt der Distributor Dreyplas sein erweitertes Angebot an Additiven vor, die zur Verbesserung der tribologischen Eigenschaften von Kunststoffen beitragen, an geschnittenen Kohlefasern mit anwendungsoptimierten Schlichten sowie an Verträglichkeitsvermittlern, die unterschiedliche Thermoplaste und Füllstoffe in Blends miteinander kompatibel machen. Bessere tribologische Eigenschaften Kunststoff-Compoundierern bietet Dreyplas unter anderem PTFE-Mikropulver des Herstellers Kitamura, Japan. Diese senken laut Anbieter den Reibwert und verbessern dadurch das Verarbeitungsverhalten der Schmelze sowie das Gleitverhalten und die Verschleißfestigkeit daraus hergestellter Formteile und Halbzeuge. Die KT- und KTL- Typen seien speziell auf den Einsatz in technischen und Hochleistungskunststoffen abgestimmt. Unterschiede finden sich demnach im Wesentlichen in der Mikrostruktur und der Dispergierung in der Schmelze. Verschleiß- und reibungsmindernd wirken auch die von Dreyplas angebotenen gemahlenen (milled) Kohlefasern der Nippon Polymer Sangyo, Japan, mit einer mittleren Länge von 90 µm, die zudem auch die Leitfähigkeit des Kunststoffs verbessern sollen. Ein drittes reibungsminderndes Kunststoffadditiv im Portfolio des Distributors ist der pulverförmige Schmierstoff Molybdändisulfid (MoS2) von Sumico, Japan, der sich den Angaben nach vor allem für Kunststoff/Metall-Paarungen eignet, weil er sich in die Oberfläche des metallischen Gegenlaufpartners einarbeite und diese glätte. Fasern, funktionale Additive und Thermoplaste Darüber hinaus präsentiert sich Dreyplas auch als Lieferant geschnittener (chopped) Kohlenstofffasern, ebenfalls von Nippon Polymer Sangyo, mit Standardlängen von ca. 3 mm bis ca. 6 mm, die hauptsächlich festigkeits- und steifigkeitssteigernd wirken. Ein technischer Vorteil dieser Kohlefasern liege in der Fähigkeit des japanischen Herstellers, anwendungs- und polymerspezifische Schlichten zu entwickeln und aufzubringen, die eine optimierte Ankopplung der Fasern an die Kunststoffmatrix und damit eine nochmalige Verbesserung der mechanischen Eigenschaften des Werkstoffs ermöglichen sollen. Weitere Produkte für Compoundierer sind Flammschutzmittel sowie Kunststoffpulver, zum Beispiel auf Basis von ABS oder Polycarbonat, hoch hitzebeständige PMI-SAN-Pulver und SEBS als Basispolymer für die Compoundierung von TPE-S. Zum Produktspektrum für Verarbeiter gehören darüber hinaus Standard- und technische Kunststoffe (z.B. Polycarbonat von Samyang, Korea) sowie Kunststoffblends, Thermoplastische Elastomere (z.B. TPE-E von Samyang), Fluorkunststoffe und -kautschuke. Verbesserte Verträglichkeit Mit seinem umfangreichen Portfolio an Verträglichkeitsvermittlern wendet sich Dreyplas sowohl an Compoundierer als auch an Recycler. Es umfasst die haftungsverbessernden Maleinsäureanhydrid-modifizierten (MAH-)Polyolefine der Adell Plastics, USA. Diese finden als Schlichte für Glasfasern, als Compatibilizer in Blends sowie als Koppelmittel Verwendung, und zugleich sorgen sie laut Anbieter für eine bessere Dispersion der Füllstoffe in der Matrix. Während der Typ EK-10-MAH hauptsächlich beim Eincompoundieren von Glas und anderen Füllstoffen in PP-Verbunde verwendet wird, ist der Typ KK-10-MAH für die Kopplung von Glas, Holzmehl und anderen, z.B. mineralischen Füllstoffen in PE-HD-Compounds optimiert. Weitere Verträglichkeitsvermittler im Portfolio von Dreyplas sind die für thermoplastische Elastomere optimierten SEBS-MAH der chinesischen DZBH. Neu im Programm sind Polyolefin-Vinyl-, PC-Vinyl- und Styrol-Vinylacetat-Blockcopolymere sowie Fluor- und Silikon-basierende Blockcopolymere zur Herstellung technischer Kunststoffblends. Weitere Informationen: www.dreyplas.com Fakuma 2012, Friedrichshafen, 16.-20.10.2012, Halle B5, Stand 5415 |
Dreyplas GmbH, Meerbusch
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