| 20.09.2013, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die neue Engel e-speed 650 Spritzgießmaschine greift als Schnellläufer auf die Technologie der vollelektrischen Hochleistungsbaureihen Engel e-motion und Engel e-cap sowie die Leistungsstärke der Engel speed Serie zurück und verbindet so laut Anbieter höchste Einspritzgeschwindigkeiten mit maximaler Energieeffizienz.Zwei Aspekte standen den weiteren Angaben zufolge bei der Weiterentwicklung der bewährten Kniehebel-Hochleistungsbaureihe Engel speed im Fokus: Die Erweiterung der Schließkraft nach oben sowie ein neues Antriebskonzept, das auch im Schnelllauf hohe Energieeffizienz garantiere. Das Ergebnis ist eine 650-Tonnen-Hybridmaschine mit elektrischer Schließeinheit und einer völlig neuen Antriebslösung. Da sich bei hohen Schließkräften in Verbindung mit kurzen Zykluszeiten herkömmlich Leistungsspitzen nicht wirtschaftlich abdecken lassen, dient in der neuen Engel e-speed ein Schwungrad als elektrischer Speicher, erläutert der Maschinenbauer den Hintergrund. Dieses nimmt die Bremsenergie der Plattenbewegungen auf und gibt bei Bedarf – zum Beispiel zur erneuten Beschleunigung der Schließbewegung – die gespeicherte Energie wieder an den Motor ab. Auf diese Weise wird der Leistungsbedarf des Antriebsmotors abgedeckt. Bei Erreichen der Speicherkapazität wird die überschüssige Energie des Generators ins Netz zurückgespeist und nicht – wie herkömmlich üblich – über den Bremswiderstand in Wärme umgewandelt. Damit kommt die Engel e-speed 650 den weiteren Angaben zufolge mit einer vergleichsweise niedrigen und vor allem konstanten Anschlussleistung aus. Leistungsspitzen würden zuverlässig vermieden. Auch die Auswerferbewegungen werden bei der Engel e-speed im Standard elektrisch ausgeführt. Optional ist eine hydraulische Variante verfügbar. Spritzseitig kommt das Engel-Inline-Spritzaggregat laut Anbieter mit einer besonders hohen Einspritzdynamik und einem elektrischen Dosierantrieb zum Einsatz. Damit würden Einspritzgeschwindigkeiten von bis zu 800 mm pro Sekunde erreicht. Für die Engel e-speed 650 stehen zu Beginn die Schneckendurchmesser 80 und 90 zur Verfügung. Dünnwandspritzguss mit kurzen Zykluszeiten Der Kniehebel ist wie bei allen Kniehebelmaschinen von Engel gekapselt ausgeführt, was einen besonders niedrigen Ölverbrauch sicherstellen soll. Dank dieses speziellen Konstruktionsprinzips soll die Engel e-speed 650 extrem kurze Trockenlaufzeiten erreichen. Zudem trage die integrierte geregelte Spindelkühlung zu kurzen Zykluszeiten bei. Bei der Herstellung von Dünnwandartikeln wie Behälter und Deckel zum Beispiel für Lebensmittelverpackungen sollen diese bei unter 4 Sekunden liegen. Speziell für anspruchsvolle Packaging-Anwendungen wurde ein umfangreicher Optionsumfang (Kühlwasser, Pneumatik etc.) vorgesehen. Dank ihres besonders großen Öffnungshubs könne die neue Engel e speed 650 problemlos auch große Etagenwerkzeuge aufnehmen. Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt lag auf dem Design der neuen Hybridmaschine. Um den Zugang zum Werkzeugraum zu erleichtern, wurde der Schiebeschutz zweiteilig ausgeführt. Für kleinere Eingriffe kann sich der Maschinenbediener mit einer Hand ohne viel Kraftaufwand schnell Zugang zum Werkzeugraum verschaffen und muss nur für den Werkzeugwechsel den Schiebeschutz vollständig öffnen. Während der K 2013 in Düsseldorf stellt das Unternehmen die neue Hybridmaschine vor. Auf einer Engel e-speed 650/90 werden am Messestand von Engel in Halle 15 Dünnwandbehälter in einem 8+8-fach-Etagenwerkzeug mit einer Gesamtzykluszeit von unter 4 Sekunden gefertigt. Weitere Informationen: www.engelglobal.com K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 15, Stand B42 + C58 |
Engel Austria GmbH, Schwertberg, Österreich
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