| 08.11.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der zum Chemiekonzern Sibur gehörende russische Kunststoffverarbeiter Biaxplen hat sein neues Folienwerk im westsibirischen Tomsk offiziell in Betrieb genommen. Laut Pressemitteilung wohnten der Zeremonie u.a. der Gouverneur des Gebiets Tomsk, Sergej Zhvachkin, der Chef des Verwaltungsrats von Sibur, Leonid Mikhelson, und Sibur-CEO Dmitrij Konov bei. Das neue Werk verfügt über eine Produktionskapazität von 38.000 Tonnen biaxial verstreckter Polypropylenfolie (BOPP) im Jahr, die Testproduktion war im September angelaufen. Die Anlagen wurden auf dem Areal des ebenfalls zu Sibur gehörenden Kunststoffproduzenten TomskNefteKhim (TNKh) errichtet, der auch den Rohstoff Polypropylen für die Folienproduktion liefert. Die Investitionen in das neue BOPP-Folienwerk beliefen sich der aktuellen Mitteilung zufolge auf insgesamt rund 2,4 Mrd. RUB (55 Mio. EUR). Nach früheren Angaben wurde das Projekt mit einem Zuschuss in Höhe von 555 Mio. RUB (12,7 Mio. EUR) aus dem Haushalt des Gebiets Tomsk unterstützt. Insgesamt entstanden etwa 150 neue Arbeitsplätze. Die Produktionsanlagen wurden größtenteils von der französischen ESOPP Technologies geliefert, weitere Ausrüstungen wurden bei der deutschen Kampf, der österreichischen NGR sowie bei den italienischen Firmen Bonfanti und Tria geordert. Biaxplen will der Mitteilung zufolge von Tomsk aus vor allem Abnehmer in Sibirien und in der Ural-Region sowie in anderen GUS-Staaten, in der Türkei und der EU mit BOPP-Folie beliefern. Die Sibur-Tochter verfügt neben dem Werk in Tomsk über weitere Produktionsstandorte in Balakhna (Gebiet Nizhnij Novgorod), Kursk, Zheleznodorozhnyj (Gebiet Moskau) und Novokujbyshevsk (Gebiet Samara). Weitere Informationen: www.sibur.ru, www.biaxplen.ru, www.sibur.ru/tnhk Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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