| 26.11.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Kuraray übernimmt den Geschäftsbereich Verbundglas/Vinyle (GLS/Vinyls) des US-Konzerns DuPont. In einer Pressemitteilung informieren beide Unternehmen über die Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung. Demnach beläuft sich der Kaufpreis für GLS/Vinyls auf 543 Mio. USD zuzüglich des Wertes sämtlicher Bestände der DuPont-Sparte. Der Abschluss der Transaktion wird vorbehaltlich der Genehmigungen durch die zuständigen Aufsichtsbehörden für das erste Halbjahr 2014 erwartet. Der Aussendung zufolge zählt DuPont GLS/Vinyls zu den führenden Anbietern von Polyvinylbutyral- (PVB-) und Ionomer-Folien für Sicherheitsglas sowie für Produkte auf der Basis von Vinylacetatmonomeren (VAM) und Polyvinylalkohol (PVA), die im Bauwesen, im Automobilbau und anderen Branchen Verwendung finden. Zu GLS/Vinyls zählen rund 600 Mitarbeiter sowie 6 Produktionsstätten in den USA, in Europa und in Asien, die mehr als 350 Kunden weltweit beliefern. Der Umsatz der DuPont-Sparte belief sich im Gesamtjahr 2012 auf mehr als 500 Mio. USD. Der Chef der VAM-Sparte von Kuraray, Keiji Murakami, erklärte: "Wir werden vom Talent der Mitarbeiter von GLS/Vinyls weltweit sowie von der Technologie, der Forschung und Entwicklung, der Produktion und der Vertriebskapazität von DuPont profitieren. Ich bin davon überzeugt, dass uns diese Expertise dabei helfen wird, unser Vinylacetat-Geschäft weiter voranzubringen." Die Schwerpunkte von Kuraray im VAM-Segment liegen bislang vor allem bei PVA- und PVB-Harzen und -Folien, EVOH-Harzen der Marke Eval für Lebensmittelverpackungen und Benzintanks sowie bei PVA-Fasern der Marke Vinylon, die als Ersatzstoffe für Asbest und als Verstärkungsmaterial für Zement zum Einsatz kommen. Weitere Informationen: www.dupont.com, www.kuraray.co.jp |
DuPont de Nemours International Sarl., Genf, Schweiz
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