| 19.12.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der an der Londoner Börse notierte Kunststoffverarbeiter RPC Group übernimmt das britische Branchenunternehmen Maynard & Harris Group (M&H). Laut Pressemitteilung der RPC Group beläuft sich der Kaufpreis auf 103,5 Mio. GBP (122,5 Mio. EUR). Den Angaben zufolge wird M&H künftig als unabhängige Einheit in die Unternehmenssparte RPC Bramlage eingegliedert. M&H produziert feste Kunststoffverpackungen vor allem für die Kosmetik-, Pharma- und Lebensmittelindustrie in Großbritannien, im übrigen Europa und in den USA. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt rund 700 Mitarbeiter an Produktionsstandorten im britischen Beccles und in Winchester im US-Bundesstaat Virginia. Für das am 30. April 2013 zu Ende gegangene Geschäftsjahr berichtet M&H einen Umsatz von 76,7 Mio. GBP (90,8 Mio. EUR) und ein EBITDA in Höhe von 13,9 Mio. GBP (16,5 Mio. EUR). RPC-CEO Pim Vervaat erklärte in der Aussendung: "Gemäß unserer im November präsentierten ´Vision 2020´ stellt die Übernahme von M&H einen wichtigen Schritt für die Umsetzung unserer Strategie dar, die ausgewählte Konsolidierungen in Europa und den Aufbau einer stärkeren Präsenz außerhalb Europas vorsieht. M&H ist ein gut positioniertes und angesehenes Unternehmen mit einer zu RPC passenden Strategie. Es ist in unseren Kernregionen und –märkten aktiv und ergänzt die aktuellen Positionen sehr gut. Das wachsende Geschäft von M&H in den USA bietet der Gruppe dort eine starke Basis für weitere Investitionen für ein profitables Wachstum." Die RPC Group gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Herstellern von festen Kunststoffverpackungen für verschiedenste Anwendungen. In der Produktion nutzt das Unternehmen die drei wichtigsten Kunststoffverarbeitungsverfahren Blasformen, Spritzgießen und Tiefziehen. Die Gruppe beschäftigt an 50 Standorten in 17 Ländern mehr als 7.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und generiert einen Jahresumsatz von über 1,1 Mrd. GBP (1,3 Mrd. EUR). |
Chemie- und Kunststoffbranche, Großbritannien
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