| 07.01.2014, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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30.-31. Januar 2014, Wismar Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe (engl. Wood Plastic Composites, WPC) haben in der letzten Dekade in Deutschland und Europa für immer stärkere Aufmerksamkeit gesorgt. Produkte aus WPC, wie z.B. Terrassendielen, sind in den Baumärkten angekommen und auch die Verbraucher kennen inzwischen den Begriff WPC. Nach einer Einführungsphase, in der WPC eigentlich nur mit Terrassendielen in Verbindung gebracht wurden, werden zunehmend neue Anwendungen für WPC gesucht und gefunden, wobei neben der Profilextrusion immer stärker auch der Spritzguss in den Fokus gerät. Die Herstellung und Verarbeitung von WPC erfolgt auf Maschinen der Kunststofftechnologie. Da aber bei WPC der Füllgrad sehr viel höher ist als bei sonstigen gefüllten Kunststoffen und Holz sowie Naturfasern sich deutlich anders verhalten als anorganische Füllstoffe, sind bei der Herstellung, Verarbeitung und Anwendung von WPC einige Besonderheiten zu beachten, auf die in diesem Seminar ausführlich eingegangen werden soll. Das Seminar ist in drei aufeinander aufbauende Teile gegliedert. Am Donnerstagvormittag informieren Fachvorträge über Marktentwicklung von WPC, über spezielle Aspekte von Holz als Hauptkomponente in WPC, über Aspekte der Polymerauswahl als Matrixwerkstoff sowie über chemische Wechselwirkungen von Holznebenkomponenten und/oder Kunststoffadditiven auf die Polymermatrix. Am Nachmittag werden zunächst anhand mikroskopischer und spektroskopischer Verfahren die qualitativen und quantitative Analysemöglichkeiten von WPC an Beispielen einer Vergleichsuntersuchung von 4 WPC-Rezepturen aus 11 Compoundierverfahren aufgezeigt. Anschließend folgen die vergleichende Darstellung der Compoundierverfahren sowie die ausführliche Diskussion der Festigkeits- und Quelleigenschaften. Die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) informiert über Förderung biobasierter Werkstoffe. Der Vormittag des Freitags soll genutzt werden, um einen intensiven Blick auf verarbeitungstechnische und anwendungstechnische Eigenschaften von WPC unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Holzfraktion zu werfen, wobei insbesondere auf das Quellverhalten und das rheologische Verhaltens im Verarbeitungsprozess eingegangen werden soll. Das Seminar findet seinen Abschluss mit der Charakterisierung der bruchmechanischen Eigenschaften sowie die Langzeiteigenschaften. In diesem Zusammenhang wird auch diskutiert, welche Einflussgrößen unter anderem für die an WPC-Produkten teilweise frappierenden Unterschiede zwischen Zugfestigkeit und Biegefestigkeit verantwortlich sind. Das Seminar richtet sich in erster Linie an Entscheidungsträger, die sich entweder allgemein über WPC informieren wollen oder an solche, die Details und Hinweise suchen, Rezepturen, Verfahren oder die Kombination aus beiden für die eigenen Produkte zu optimieren. Weitere Informationen: www.ipt-wismar.de/wpc-seminar |
Institut für Polymertechnologien e.V., Wismar
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