| 27.01.2014, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Sebastian Spitzer vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden bei der Präsentation eines Fahrradgepäckträgers aus biobasiertem Faserverbundwerkstoff. „Wir haben dem Innovationsforum den Kerngedanken der ‚Verteilten Fabrik’ zu Grunde gelegt“, erläutert Dr.-Ing. Thomas Heber, Abteilungsgeschäftsführer des CC Ost, die Ziele des Vorhabens: „Wir streben unternehmensübergreifende Fertigungsvereinigungen an, um lückenlose Wertschöpfungsketten abbilden zu können. Die in Ostdeutschland fehlenden ‚Leuchttürme‘ in Form von großen Unternehmen können wir durch die gezielte Vernetzung der bestehenden kleinen und mittleren Unternehmen kompensieren, um so das vorhandene Potential für den industriellen Durchbruch des Faserverbundleichtbaus auszuschöpfen.“ ![]() Zur Eröffnungsveranstaltung des Innovationsforums „Hochleistungsfaserverbund“ am 15. Januar 2014 kamen Vertreter aus kleinen und mittelständigen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Partnernetzwerken verschiedener Branchen, um über die Zielsetzung und Aufgabe des Forums zu diskutieren. „Das Wissen um die neuen Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe ist an den ostdeutschen Hochschulen und vor allem am Leichtbaustandort Dresden vorhanden, bei den KMU aber weitaus weniger stark vertreten. Im Innovationsforum müssen wir den Wissenstransfer anschieben, damit die umfangreichen Forschungsergebnisse in die Anwendung fließen und bis zur Großserienreife weiter entwickelt werden können“, so Tilo Sinner vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.. Innerhalb des Innovationsforums „Hochleistungsfaserverbund“ sind mehrere Workshops geplant. Unter dem Titel „CCeV meets ECEMP – KMU-orientierte Werkstoff- und Prozesstechnologien“ kamen am 17. Januar 2014 Vertreter von ostdeutschen KMU und Forschungseinrichtungen zum ersten Workshop zusammen. Im Vordergrund standen Vorträge, die auf die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen abzielen. So wurde anwendungsbezogen zu den Themen „Effizienter Umgang mit Energie“, „Hochleistungs-Faserverbundtechnologien“ und „Mobilität“ referiert. In dem Spitzentechnologiecluster ECEMP – European Centre for Emerging Materials and Processes Dresden – fand der CC Ost einen Partner, der Kompetenzen in allen Materialklassen – Metalle, Kunststoffe, Naturstoffe und Keramiken – und der gesamten Wertschöpfungskette – Materialdesign, Entwicklung, Herstellung, Verarbeitung und Anwendung von Bauteilen – bündelt. So konnten in der ersten Veranstaltung des Innovationsforums Denkanstöße zur Steigerung der Konkurrenzfähigkeit der KMU vermitteln werden. Am 21. März 2014 findet im BMW Werk Leipzig ein Workshop zum Thema „Innovative Verbindungstechnik in Multi-Material-Design“ statt. Höhepunkt des Innovationsforums ist ein für den 08. und 09. Mai 2014 in Dresden geplantes Forum, bei dem Leistungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik zum thematischen Austausch zusammentreffen, richtungsweisende Ergebnisse präsentieren und Leitgedanken für die Zukunft formulieren werden. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://innoforum.cc-ost.eu Weitere Informationen: www.carbon-composites.eu |
Carbon Composites e.V., Augsburg
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