| 21.07.2014, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Semperit AG Holding strebt eine Neuordnung ihres 50:50 Joint Ventures mit der thailändischen Sri Trang Agro Industry Gruppe (Sri Trang) an. Entsprechende Gespräche mit Sri Trang über eine Neugestaltung der Zusammenarbeit haben den Angaben zufolge bis jetzt noch zu keinem Ergebnis geführt. Jüngst seien in Bezug auf die Geschäftsgebarung getroffene Entscheidungen des Board of Directors der gemeinsamen Tochtergesellschaft Siam Sempermed Corporation (SSC) von einem von Sri Trang nominierten Non-Executive Director auf dem Rechtsweg in Thailand angefochten worden. Vor diesem Hintergrund habe der Vorstand heute beschlossen, die umfassende Durchsetzung der Rechte der Semperit als Gesellschafterin der SSC einzuleiten. Die vor über 25 Jahren getroffenen Vereinbarungen hatten sich laut Semperit lange Zeit bewährt und den erfolgreichen Aufbau von Produktionsstätten für Schutz- und Untersuchungshandschuhe und Schläuche in Thailand ermöglicht. In letzter Zeit habe die Zusammenarbeit nach Ansicht von Semperit nicht mehr den aktuellen Anforderungen nach Transparenz sowie der notwendigen Objektivität, Corporate Governance und Nachvollziehbarkeit von Managemententscheidungen entsprochen. Weiters werde mit Jahresbeginn 2015 der Vertrieb der in Thailand gemeinsam produzierten Schutz- und Untersuchungshandschuhe neu geordnet. Während der Vertrieb für Europa und Nahost wie bisher exklusiv über die österreichischen Aktivitäten der Sempermed erfolge, werde er in Asien, Afrika sowie Südamerika unabhängig voneinander aufgestellt werden. In den USA hingegen soll der gemeinsame Vertrieb über die Joint Venture Gesellschaft Sempermed USA bis auf weiteres unverändert bleiben. Weitere Informationen: www.semperitgroup.com |
Semperit AG Holding, Wien, Österreich
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