| 09.10.2015, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Mit der Investition in einen Computertomograph (CT) hat sich Verarbeiter EBG Schroeder neue Möglichkeiten in der Qualitätssicherung eröffnet. Gegenüber den optisch oder taktil arbeitenden Verfahren ist die Technologie laut Anbieter präziser, verlange keine problematische Einspannung der Teile und sei darüber hinaus sehr viel flexibler nutzbar. Die Messung ist demnach berührungslos, toleranzarm und schnell. Mit einem Falschfarbvergleich könne innerhalb von 20 Minuten und ohne Programmieraufwand eine Aussage über die gesamte Bauteilgeometrie und Oberfläche getroffen werden.Ohne die Prüfmuster zu verlieren, sind Messung von Außen- und Innenkonturen sowie Wanddicken oder Porositätsanalysen auch an kompletten Baugruppen möglich. Die Daten lassen sich andererseits nutzen, um den verbauten Zustand innerhalb einer Baugruppe zu simulieren, FEM-Berechnungen durchzuführen oder mithilfe einer Flächenrückführungs-Software im Reverse-Engineering-Verfahren Rückschlüsse auf Details bereits existierender Bauteile zu gewinnen. Auch Weichkomponenten können ohne Probleme gescannt und gemessen werden. Es kann nicht nur die Oberfläche visualisiert und ausgewertet werden, auch feine Strukturen innerhalb des Bauteils werden erfasst und sichtbar gemacht. Für reflektierende Prüfteile bietet das CT außerdem Vorteile, weil es durch Reflexionen nicht beeinträchtigt wird. Mit Einsatz des CT kann der Verarbeiter den abschließenden Angaben zufolge dem Kunden beispielsweise in neuen Projekten schnellere und zuverlässigere Ergebnisse liefern. Auch bei der Prüfung bereits in Serie laufender Teile können sich Vorteile durch Zeiteinsparung und mehr Effizienz egeben. Weitere Informationen: www.ebg-schroeder.de Fakuma 2015, Friedrichshafen, 13.-17.10.2015, Halle B5, Stand 5312 |
Schröder Kunststofftechnik GmbH, Kierspe
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