| 04.02.2016, 12:16 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der ifo Index für die Wirtschaft im Euroraum hat im ersten Quartal 2016 um weitere drei Indexpunkte nachgegeben. Er fiel auf 118,9 Punkte, liegt damit aber weiterhin deutlich über seinem langfristigen Durchschnitt. Die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage war nur etwas weniger günstig als im Vorquartal. Auch die positiven Erwartungen trübten sich leicht ein. Die Erholung im Euroraum wird sich nur verlangsamt fortsetzen. In Griechenland und Finnland wurde die aktuelle Lage am negativsten beurteilt. Aber auch in Frankreich, Italien und Zypern bleibt die derzeitige Situation angespannt. In Spanien, Portugal und Österreich stellte sich die Lage nur wenig besser dar; allerdings waren für Österreich die Einschätzungen deutlich weniger negativ als im Vorquartal. Die kräftigste Erholung fand in Irland statt: die aktuelle Situation beurteilten die befragten Experten mittlerweile als sehr gut. In Deutschland gilt die Wirtschaftslage als gut, wenn auch die Urteile im Vergleich zum Vorquartal etwas weniger günstig ausfielen. In allen anderen Euroländern berichteten die WES-Experten von einer zufriedenstellenden wirtschaftlichen Situation. Die wirtschaftlichen Aussichten für das kommende halbe Jahr bleiben nahezu überall positiv. In Österreich, Frankreich, den Niederlanden, Estland und Lettland hellten sich die Erwartungen auf. In den übrigen Ländern ist der Ausblick unverändert oder etwas weniger positiv. Lediglich für Griechenland, Portugal und Spanien sind die WES-Experten leicht pessimistisch. Für 2016 rechnen die Experten mit einem Anstieg der durchschnittlichen Inflationsrate auf 1,0 Prozent im Euroraum. Mittelfristig (2021) liegen die Inflationserwartungen im Schnitt unverändert bei 1,9 Prozent. Auch wenn der US-Dollar gegenüber dem Euro weiterhin als leicht überbewertet angesehen wird, ist nach Ansicht der WES-Experten in den nächsten sechs Monaten mit einer weiteren Dollaraufwertung zu rechnen. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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