| 23.06.2016, 08:27 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der im deutschen Hürth ansässige Chemielogistiker Talke hat von der tschechischen Unipetrol den Auftrag zum Bau einer Logistikanlage erhalten. Der Auftrag ist Teil der neuen Polyethylenanlage (PE3) am Standort Litvínov (Bezirk Ústí). Für das Großprojekt liefert Talke bis zum ersten Halbjahr 2018 die komplette Logistik. Das Auftragsvolumen liegt bei 30 Mio. EUR. "Das neue Logistik-Terminal trägt dazu bei, unsere künftig deutlich größeren PE3-Granulat-Volumen sicher, effizient und sehr zügig in unsere Zielmärkte zu liefern", kommentierte Unipetrol-CEO Marek Świtajewski. Das Logistikterminal dient zum Verpacken und Handling von jährlich 270.000 Tonnen Polyethylen des Typs HDPE3. Der Logistik-Neubau umfasst unter anderem 40 Silos mit insgesamt 16.000 Tonnen Fassungsvermögen, eine Erweiterung der bereits bestehenden Verpackungshalle, Büros, Verkehrs- und Rangierflächen sowie Sozialräume. Zu den technischen Einrichtungen gehören mobile Anlagen für das Absacken, Palettieren und Verladen von Schüttgut, heißt es in einer Pressemitteilung. Das gesamte Konzept, das Talke im Rahmen eines EPC-Vertrages umsetzt, entstammt einer Studie, die der Chemielogistik-Spezialist zuvor erarbeitet hatte. "Wir freuen uns sehr, dass Unipetrol uns dieses Projekt anvertraut hat", sagt Christoph Grunert, Director Logistics Europe bei Talke. Erst im vergangenen Jahr hatte Talke eine ähnliche Anlage für die zur ungarischen MOL-Gruppe gehörende Raffinerie Slovnaft in Bratislava fertiggestellt - ein Auftrag im Wert von 22 Mio. EUR. Die neue PE-Anlage befindet sich seit Anfang Juni im Bau. Die Investition beläuft sich insgesamt auf 8,5 Mrd. CZK (314 Mio. EUR). Weitere Informationen: www.talke.com, www.orlenunipetrol.cz Quelle: nov-ost.info |
Unipetrol, Litvínov, Tschechien
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