| 31.08.2016, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der indische Automobilzulieferer Minda Corp. hat mit der chinesischen Shandong Beiqi Hai Hua Automobile Parts (SBHAP) ein Joint Venture für die Produktion von Kfz-Kunststoffkomponenten in China gegründet. Laut Medienberichten wollen beide Partner zusammen rund 12,5 Mio. USD in das paritätische Gemeinschaftsunternehmen Minda China Plastic Solutions investieren. Vorgesehen ist zunächst die Produktion von Ölwannen und Zylinderkopfhauben aus Kunststoffen sowie von motornahen Bauteilen und Komponenten für Innenausstattungen. Mit dem Produktionsstart wird Ende kommenden Jahres gerechnet, als potenzielle Abnehmer werden chinesische Montagewerke von Autokonzernen wie Volkswagen und Daimler genannt. Zu den künftigen Produktionsstandorten von Minda China Plastic Solutions liegen keine Angaben vor. Für Minda Corp. bedeutet das Joint Venture mit SBHAP den ersten Schritt auf den lukrativen chinesischen Markt. Bislang verfügt das in der nordindischen Industriestadt Noida ansässige Unternehmen außer in Indien bereits über Produktionsstandorte in Singapur, Indonesien, Vietnam, Deutschland, Polen, Tschechien und Mexiko. Zudem bestehen JV mit den US-amerikanischen Automobilzulieferern Stoneridge und Vehicle Access Systems Technology (VAST) sowie mit der japanischen Furukawa Electric. Im Geschäftsjahr 2015/16 setzte Minda 24,455 Mrd. INR (321 Mio. EUR) um und erwirtschafte dabei ein EBITDA von 2,436 Mrd. INR (32 Mio. EUR) sowie einen Nettogewinn in Höhe von 1,073 Mrd. INR (14 Mio. EUR). SBHAP hat ihren Sitz in Zibo in der chinesischen Provinz Shandong und gehört zur staatlich kontrollierten Beijing Automotive Industry Holding Co. (BAIC). Weitere Informationen: |
Minda + SBHAP, China
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