| 19.12.2016, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die auf Jersey ansässige Investmentgesellschaft Stirling Square Capital Partners verkauft den niederländischen Behälterproduzenten ESE World an den britischen Kunststoffkonzern RPC Group. Laut Pressemitteilung von Stirling Square beläuft sich das Transaktionsvolumen auf 262,5 Mio. Euro. Die in Maastricht ansässige ESE World ist nach eigenen Angaben Europas führender Hersteller von Behältersystemen zur zeitlich begrenzten Lagerung von Abfällen und Wertstoffen. Das Unternehmen produziert an den deutschen Standorten Neuruppin und Wenden-Gerlingen sowie im französischen Crissey mit insgesamt rund 600 Mitarbeitern u.a. Abfallbehälter, Papierkörbe, Depotcontainer und Gefahrgutsysteme. Verarbeitet werden vor allem Kunststoffe wie Polyethylen und Polypropylen sowie Metallwerkstoffe. Für das Geschäftsjahr 2016 rechnet ESE mit einem Umsatz von ca. 200 Mio. Euro. Der Aussendung von Stirling Square zufolge soll ESE World unter dem Dach der RPC Group als eigenständiges Unternehmen agieren und weiterhin vom bisherigen CEO Björn Hedenström geführt werden. Die an der Londoner Börse notierte RPC Group gehört zu den weltweit führenden Herstellern von festen Kunststoffverpackungen. RPC beschäftigt an 130 Standorten in 29 Ländern über 18.000 Mitarbeiter. Zuletzt hatte sich die Gruppe im Juni mit British Polythene Industries (BPI) (siehe auch plasticker-News vom 13.06.2016) sowie Ende vergangenen Jahres mit der französischen Global Closure Systems (GCS) (siehe auch plasticker-News vom 16.12.2015) verstärkt. Für das Geschäftsjahr 2015/16 berichtet die RPC Group einen Umsatz von 1,642 Mrd. GBP (1,961 Mrd. Euro), einen operativen Gewinn von 174,3 Mio. GBP (208 Mio. Euro) und einen Nettogewinn in Höhe von 54,9 Mio. GBP (66 Mio. Euro). Weitere Informationen: |
RPC Group, London, Großbritannien
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