| 19.06.2017, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Chemiekonzern Lubrizol hat weitere Investitionen in der Sparte LifeSciences angekündigt. Laut Pressemitteilung sollen an verschiedenen Standorten des Konzerns insgesamt rund 60 Mio. USD in den Ausbau von Fertigungskapazitäten und in die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen in diesem Bereich fließen. Die Sparte LifeSciences umfasst die Entwicklung, Herstellung und Verarbeitung von Materialien auf Kunststoffbasis, die vor allem als Hilfsstoffe und Träger für Medikamente, als Implantate und Stents oder als Komponenten für Medizin- und Labortechnik Verwendung finden. Vorgesehen ist dabei auch der Aufbau eigener Kapazitäten für die Arzneimittelherstellung am Standort von Lubrizol LifeSciences in Bethlehem im US-Bundesstaat Pennsylvania. Medienberichten zufolge sollen hier rund 10 Mio. USD investiert und damit 30 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Lubrizol-Managerin Deb Langer erklärte. "Wir haben unsere Möglichkeiten durch die Kombination von starken Kunststofftechnologien, Anwendungs-Knowhow und erstklassigen Produktionskapazitäten deutlich verbessert. Da Unternehmen im Gesundheitssektor nach Anbietern von kompletten Lösungen suchen, investieren wir weiter in die Entwicklung hochwertiger Angebote in den Bereichen, in denen unsere Kunden das größte Wachstum erwarten." Lubrizol hat ihre Zentrale in Wickliffe im US-Bundesstaat Ohio und beschäftigt weltweit insgesamt rund 8.300 Mitarbeiter. Der Konzern produziert und verarbeitet neben medizinischen Kunststoffen vor allem auch thermoplastische Polyurethane und andere Werkstoffe auf Kunststoffbasis für verschiedene Industrieanwendungen, PVC-C-Rohrsysteme, Schmierstoffe, Kraftstoffadditive und andere Spezialchemikalien. Im Geschäftsjahr 2016 erreichte der Umsatz des von der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway kontrollierten Konzerns rund 6,5 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.lubrizol.com |
Lubrizol, Wickliffe, Ohio, USA
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