| 23.06.2017, 15:41 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der russische Verpackungsmittelhersteller Polipak plant die Errichtung eines neuen Produktionsbetriebs im Gebiet Kursk. Laut Angaben des staatlichen Industrieentwicklungsfonds FRP sollen in dem neuen Werk vor allem dreilagige Polyethylen-Folien zur Produktion von Verpackungen für Wasch- und Reinigungsmittel produziert werden. Vorgesehen sind dazu Investitionen von insgesamt 325 Mio. RUB (4,8 Mio. Euro). Der FRP will sich mit einem Kredit in Höhe von 113 Mio. RUB (1,7 Mio. Euro) an der Finanzierung des Projekts beteiligen. Zum genauen Standort des künftigen Polipak-Werks im Gebiet Kursk, zum Fertigstellungstermin und zur Zahl der vorgesehenen Mitarbeiter wurden zunächst keine Angaben gemacht. Unterdessen bereitet Polipak für Ende dieses Jahres den Baubeginn an einem neuen Werk im weißrussischen Gomel vor. Medienberichten zufolge wurde dem neu gegründeten Tochterunternehmen Stafleks bereits ein Grundstück in der Sonderwirtschaftszone (SWZ) Gomel-Raton zugeteilt. Dort sollen zunächst etwa 1 Mio. Euro in die Errichtung von Kapazitäten für die Produktion von Verpackungsmittel für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie investiert werden. Langfristig wird mit bis zu 300 Arbeitsplätzen in dem Werk gerechnet. Polipak hat ihren Sitz in Lermontov in der südrussischen Region Stavropol und produziert dort vor allem Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff und Karton, darunter Becher aus Polypropylen, kaschierte Folien, bedruckte BOPP-Folien und Blisterfolien. Weitere Informationen: polipak.org, frprf.ru Quelle: nov-ost.info |
Polipak, Lermontov, Russland
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