| 27.10.2017, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Dekoration von Bechern für Molkereiprodukte gilt als ein anspruchsvoller technischer Prozess. Mit der Inbetriebnahme einer weiteren Sleeve-Anlage hat Uniplast in Dettingen eine strategische Weichenstellung vorgenommen, die ihren Kunden erweiterte Dekorationsmöglichkeiten und eine erhöhte Versorgungssicherheit bietet. Beim sogenannten „Sleeve“-Prozess wird ein nach Kundenwünschen bedruckter Folienschlauch über den Becher gestülpt und in einer Dampfkammer mit ihm „verschweißt“. Dieses Verfahren läuft vollautomatisch ab. Die Sleeveanlage kann dabei auch anspruchvolle Bechergeometrien dekorieren und sowohl glänzende als auch matte sowie metallisierte „Sleeves“ verwenden. Die Vorteile des Verfahrens haben laut Unternehmen in den vergangenen Jahren zu einer deutlich erhöhten Nachfrage von „Sleeve“-Produkten bei Uniplast geführt. Allein im vergangenen Jahr stieg die Produktion von gesleevten Bechern demzufolge um 20 Prozent, für das kommende Jahr wird sogar eine Verdoppelung erwartet. Daher hat das Unternehmen nun in eine neue Highspeed-Sleeveanlage investiert, die kürzlich in Betrieb genommen wurde. Mit der neuen Anlage hat Uniplast seine Kapazität in diesem Segment verdoppelt. Zudem ist sie erheblich energieeffizienter. Fast „nebenbei“ konnte das Unternehmen durch die Umstellung auch die neue dezentrale Dampfversorgung in Betrieb nehmen und dadurch eine weitaus energiesparendere und damit nachhaltigere Dampfversorgung für das Sleeven einführen. Die Knauer Gruppe mit der Kerngesellschaft Uniplast gilt als ein führendes Unternehmen in der Herstellung von dünnwandigen Kunststoffverpackungen für Molkereiprodukte. Mit rund 400 Mitarbeitern werden an zwei Standorten Verpackungen im Spritzgieß- und Thermoformverfahren produziert. |
uniplast knauer GmbH & Co. KG, Dettingen/Erms
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