| 23.05.2019, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Schon in seiner Basiskonfiguration ist das neue Wittmann Robot-Modell WX193 für Anwendungen mit sehr großen Teilen konzipiert, für deren Herstellung Spritzgießmaschinen mit Schließkräften von 4.000 Tonnen und mehr zum Einsatz kommen. Mit dem WX193 wird die neue WX Robot-Baureihe von Wittmann nach oben hin um ein komplett neues Modell erweitert. Der neue WX193 verfügt in jeder Ausführung über beeindruckende Dimensionen: • X-Achse: 2.000 – 3.000 mm • Y-Achse: 2.800 – 3.600 mm • Z-Achse: 5.000 – 9.000 mm Wie auch sämtliche anderen Wittmann Roboter, ist der WX193 modular und flexibel aufgebaut, denn die einzelnen linearen Hauptachsen stehen in diversen Längen zur Verfügung und lassen sich somit an die jeweilige Anwendung bzw. Spritzgießmaschine anpassen. In der Standardkonfiguration bewältigt der WX193 laut Hersteller eine Traglast von bis zu 150 kg. In dieser Konfiguration kommt eine zusätzliche Servo C-Schwenkachse zum Einsatz. Im Gegensatz zu den klassischen pneumatischen Schwenkachsen, welche für viele Roboter den Standard darstellen und eine 90°-Schwenkbewegung erlauben, hat sich Wittmann für die Servo-Variante entschieden. Diese soll einen Schwenkbereich von 0–180°, 250 Nm Drehmoment und eine Genauigkeit von 0,1° ermöglichen. Um die gigantischen Hübe und das hohe Traggewicht verwindungsfrei über den gesamten Arbeitsbereich zu bewältigen, ist die stählerne Z-Achse als dickwandiges Doppelprofil mit einem Querschnitt von 700 mm × 400 mm ausgeführt. Auch alle anderen Achsen bestehen beim WX193 aus Stahlkomponenten, um eine hohe Steifigkeit zu gewährleisten. Bei den Antrieben setzt Wittmann auf die Kombination von Zahnstange und Ritzel (bei allen Horizontalachsen in Verwendung), bzw. auf kombinierten Riemen- und Zahnstangenantrieb (bei einem Vertikalteleskop). Weitere optionale Drehachsen (B-Servo-Rotation um die Vertikalachse und A-Servo-Rotation um die Entnahmeachse) können zusätzlich eingebaut werden. Der neue WX193 Roboter wird standardmäßig mit der neuen Version der intern verbauten Wittmann CNC9 Steuerung und der R9 TeachBox ausgeliefert. Die R9 greift in ihrer Funktionalität auf die bewährte Version R8 zurück, wobei die Features der R9 TeachBox noch diverse weitere Verfeinerungen erfahren haben. Die TeachBox wartet nun mit weiter verbesserten Möglichkeiten der Visualisierung auf, mit einem vergrößerten, nun 10,1" messenden Display mit Multitouch-Eigenschaften. Die Auflösung des Bildschirms hat sich im Vergleich zur R8 von 800 x 600 auf 1.280 x 800 Pixel erhöht. Im Gehäuse implementierte Step-Tasten sollen das Positionieren des Roboters durch taktile Rückmeldung erleichtern. Die R9 TeachBox offeriert weiterhin die schon bekannten Programmier- und Teach-Umgebungen wie TextEditor, QuickEdit und den QuickNew Wizard. Somit sei Abwärtskompatibilität mit bestehenden älteren Programmversionen gegeben. Weitere Informationen: www.wittmann-group.com |
Wittmann Kunststoffgeräte GmbH, Wien, Österreich
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