| 22.07.2019, 10:29 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die russische Chemieholding Sibur und der Ölkonzern GazProm neft übernehmen die Kontrolle über sämtliche Anteile des Polypropylen-Werks Poliom im westsibirischen Omsk. Wie Sibur und GazProm neft am Freitag, den 19. Juli 2019, bekannt gaben, vereinbarte das von beiden Konzernen gebildete Joint Venture SibGazPolimer den Erwerb von 50 Prozent der Poliom-Anteile aus dem Besitz der Unternehmensgruppe Titan. Zum finanziellen Volumen der Transaktion wurden allerdings keine Angaben gemacht. Bis dahin kontrollierte SibGazPolimer bereits die übrigen 50 Prozent an Poliom. Das Polypropylen-Werk in Omsk war im Mai 2013 mit einer Kapazität von 180.000 Jahrestonnen in Betrieb gegangen (siehe auch plasticker-News vom 14.02.2013) und verfügt mittlerweile über eine Kapazität von 218.000 Tonnen im Jahr. Mit den Ausgangsstoffen für die PP-Produktion wird Poliom von GazProm neft versorgt, der Vertrieb der PP-Produkte erfolgt über Sibur. Entsprechend begründen GazProm neft und Sibur die komplette Übernahme des Werks mit ihren jeweiligen Konsolidierungs- und Expansionsstrategien. Aktuellen Medienberichten zufolge erzielte Poliom im Geschäftsjahr 2018 einen Nettogewinn von 4,3 Mrd. RUB (60,7 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 14,9 Mrd. RUB (210,5 Mio. Euro). Weitere Informationen: www.sibur.ru, www.gazprom-neft.ru, titan-group.ru Quelle: nov-ost.info |
Sibur + GazProm neft, Russland
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