| 06.04.2021, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-Chemiekonzern Celanese plant im Rahmen eines Dreijahresplans den weiteren Ausbau seiner Compounding-Kapazitäten an drei Produktionsstandorten in China und Indien. Laut Pressemitteilung des Konzerns sollen dabei in Nanjing in der ostchinesischen Provinz Jiangsu zusätzliche Kapazitäten für insgesamt rund 52.000 Tonnen Compounds und langfaserverstärkte Thermoplaste (LFT) im Jahr geschaffen werden. Mit dem Abschluss dieses Projekts wird in der zweiten Jahreshälfte 2023 gerechnet. Darüber hinaus plant Celanese am ebenfalls in der Provinz Jiangsu gelegenen Standort Suzhou bis Mitte 2022 die Errichtung neuer Produktionskapazitäten für jährlich rund 7.000 Tonnen Nylon-Compounds. In Indien will der Konzern die Compounding-Kapazitäten in seinem Werk in Silvassa bei Mumbai um 7.000 Jahrestonnen erweitern. Die neuen Anlagen sollen bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres in Betrieb genommen werden. Tom Kelly, Chef der Celanese-Sparte Engineered Materials, erklärte in der aktuellen Aussendung: "Mit dem weiteren Ausbau unserer Präsenz auf den Märkten für technische Werkstoffe in Asien passt sich Celanese den lokalen Kundenbedürfnissen an und verschafft sich einen Wettbewerbsvorteil in einem komplexen und sich verändernden Umfeld." Zur Höhe der mit dem Kapazitätsausbau verbunden Investitionen machte Celanese zunächst keine Angaben. Zu einem späteren Zeitpunkt will der Konzern jedoch über weitere Einzelheiten der Projekte an den drei Standorten in China und Indien informieren. Der börsennotierte Celanese-Konzern hat seine Zentrale im texanischen Dallas und erwirtschaftete mit weltweit etwa 7.700 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 5,655 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.celanese.com |
Celanese Corporation, Dallas, Texas, USA
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