| 16.07.2021, 13:26 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die EMS-Gruppe, die in den Geschäftsbereichen Hochleistungspolymere und Spezialchemikalien weltweit tätig ist und deren Gesellschaften in der EMS-Chemie Holding AG zusammengefasst sind, steigerte im 1. Halbjahr 2021 den Nettoumsatz auf CHF 1.166 Mio. (845) und das Betriebsergebnis (EBIT) auf CHF 321 Mio. (227). Damit lagen Umsatz und Betriebsergebnis deutlich über Vorjahr und erreichten währungsbereinigt neue Höchstwerte in der 85-jährigen Unternehmensgeschichte. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, erhöhte sich der konsolidierte Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 37,9 Prozent auf CHF 1.166 Mio. (845). Nach dem Covid-19-bedingten Einbruch erholte sich die weltweite Konjunktur zusehends, was sich demnach auf die Verkaufsmengen positiv auswirkte. Insbesondere im Absatzmarkt China konnte ein starkes Wachstum verzeichnet werden. Die bedeutenden staatlichen Unterstützungs- und Stimulierungsmassnahmen, vor allem in den USA, verbreiten Zuversicht und kurbeln den Konsum an. Unvermittelte Nachfrageschübe mit Versorgungsengpässen in den Lieferketten zwingen die Autoindustrie, ihre Produktionen zu drosseln. Die Knappheit auf den Rohstoffmärkten und bei den Logistikleistungen lassen die Preise kontinuierlich steigen. Auch während der Pandemie hätte EMS die laufenden Entwicklungs- und Ausbauprojekte für Neugeschäfte unvermindert weitergeführt. Mit der bewährten Strategie im Hauptgeschäft der Hochleistungspolymere sieht sich EMS in einer guten Position, um alle sich bietenden Chancen am Markt umgehend wahrzunehmen. Die ausgebaute Produktionskapazität und lokale Lager würden jederzeit die Lieferfähigkeit aller EMS-Gesellschaften sichern, auch bei der aktuellen, hohen Nachfrage. Die Knappheit der Rohstoffe und die damit einhergehenden kontinuierlich steigenden Preise, würden EMS laufend zu Preiserhöhungen bei den Kunden zwingen. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 321 Mio. (227) und liegt damit 41,6 Prozent über Vorjahr. Der betriebliche Cash Flow (EBITDA) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 37,5 Prozent auf CHF 349 Mio. (254). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 27,5 Prozent (26,8 Prozent). Die EBITDA-Marge erreichte 29,9 Prozent (30,0 Prozent). Die kräftige Absatzentwicklung und die starke Spezialitätenposition wirkten sich positiv auf die Ergebnisentwicklung und die Ergebnismarge aus. Belastet worden seien sie jedoch durch die massiv steigenden Rohstoffpreise, welche Preiserhöhungen bei Kunden unerlässlich gemacht hätten. Der ordentlichen Generalversammlung vom 7. August 2021 der EMS-Chemie Holding AG sollen die bisherigen Verwaltungsratsmitglieder Bernhard Merki (als Verwaltungsratspräsident und als Mitglied des Vergütungsausschusses), Magdalena Martullo (als Mitglied des Verwaltungsrates), Dr. Joachim Streu (als Mitglied des Verwaltungsrates und des Vergütungsausschusses) und Christoph Mäder (als Mitglied des Verwaltungsrates und des Vergütungsausschusses) zur Wahl beantragt werden. Als Revisionsstelle wird die Ernst & Young AG, Maagplatz 1, 8010 Zürich, zur Wiederwahl beantragt. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine Dividende von insgesamt CHF 17.00 (20.00) pro Aktie. Für 2021 erwartet EMS unverändert einen höheren Umsatz und ein höheres Betriebsergebnis (EBIT) als im Vorjahr. Weitere Informationen: www.ems-group.com, www.emsgrivory.com |
EMS-Chemie Holding AG, Herrliberg und Domat/Ems, Schweiz
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