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27.05.2026, 15:37 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Wittmann: Airmould-Starterpaket um Druckerzeugungseinheit erweitert - “Expert Day“ im September in Meinerzhagen

Das "Airmould starter package plus" für die Gasinnendrucktechnologie kommt jetzt inklusive Druckerzeugungseinheit - (Bild: Wittmann).
Das "Airmould starter package plus" für die Gasinnendrucktechnologie kommt jetzt inklusive Druckerzeugungseinheit - (Bild: Wittmann).
Wittmann erleichtert den Einstieg in die Gasinnendrucktechnologie Airmould mit einer erweiterten Ausführung seines Starterpakets. Das neue „Airmould starter package plus“ enthält neben den bisherigen Technologiemodulen nun auch eine Druckerzeugungseinheit. Damit stellt Wittmann ein weitgehend vorkonfiguriertes Paket bereit, das Verarbeitern den schnellen Einsatz der Gasinnendrucktechnik im Spritzgießprozess ermöglichen soll.

Die Airmould-Technologie dient dazu, Materialeinsatz und Bauteilgewicht zu reduzieren sowie Verzug, Einfallstellen und Schwindung zu minimieren. Beim Verfahren wird Stickstoffgas in eine teilweise oder vollständig mit Kunststoffschmelze gefüllte Kavität injiziert. Das Gas bildet im Inneren der Schmelze eine Blase, die der Schwindungskontraktion entgegenwirkt und so Einfallstellen vermeiden kann. Durch die gezielte Ausbildung eines Hohlraums lassen sich leichtere Bauteile mit verkürzten Zykluszeiten und hoher Oberflächenqualität herstellen.

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Die Airmould starter packages umfassen eine Zentraleinheit für zwei Druckregelmodule, ein IoT-fähiges Druckregelmodul, ein Handbediengerät sowie in der neuen Plus-Variante zusätzlich die Druckerzeugungseinheit. Ergänzt wird das Paket durch anwendungstechnische Unterstützung. Wittmann prüft Bauteile mithilfe von Simulationen und Machbarkeitsstudien auf ihre Eignung für die Gasinnendrucktechnologie und übernimmt bei Umsetzung die Auslegung der Anlage sowie die Inbetriebnahme.

Nach Angaben des Unternehmens lassen sich auch bestehende Produktionen in vielen Fällen umrüsten. Häufig sei keine Anpassung der Werkzeuge erforderlich. Typische Anwendungen sind unter anderem Automobilkomponenten wie Griffe, Gartengeräte sowie technische Bauteile mit Dickstellen.

Die Airmould-Module sind modular aufgebaut und über Euromap 62 an Spritzgießmaschinen unterschiedlicher Bauarten und Marken einsetzbar. In Verbindung mit Wittmann-Spritzgießmaschinen kann die Technologie über Wittmann 4.0 vollständig in die Workcell integriert und über das Maschinendisplay bedient werden.

Zum Angebot gehört zudem die Stickstoffversorgung. Die von Wittmann entwickelten N2easy-Anlagen erzeugen Stickstoff aus Umgebungsluft und können mehrere Verbraucher gleichzeitig versorgen. Nach Unternehmensangaben kann sich eine solche Lösung bereits ab einem Verbrauch von einer Stickstoffflasche pro Tag wirtschaftlich darstellen.

“Expert Day“ im September in Meinerzhagen
Interessierte Verarbeiter können Airmould in den Technika der Wittmann-Standorte testen. Darüber hinaus stehen am SKZ in Würzburg Wittmann-Spritzgießmaschinen mit Airmould-Technologiepaketen für Versuche und Trainings zur Verfügung. Für den 10. September 2026 kündigt Wittmann außerdem einen Expert Day zu Schaumspritzgießen und Gasinnendrucktechnik am Standort Meinerzhagen an.

Weitere Informationen: www.wittmann-group.com

Wittmann Tec Group GmbH, Wien, Österreich + Wittmann Battenfeld GmbH, Kottingbrunn, Österreich + Wittmann Battenfeld Deutschland GmbH, Meinerzhagen + Nürnberg

» insgesamt 191 News über "Wittmann Technology + Wittmann Battenfeld" im News-Archiv gefunden

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