| 21.10.2021, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Trotz der etwas geringeren Besucherzahlen zeigte sich das mittelständische Unternehmen Dr. Boy mehr als zufrieden mit seinem Messeauftrit auf der Fakuma 2021 (siehe auch plasticker-News vom 17.09.2021).Andreas Scheideler, Verkaufsleiter Inland: „Wir haben Gespräche von hoher Qualität mit guten Perspektiven führen können. Viele interessante Projekte konnten auf der Fakuma 2021 angestoßen werden und bieten ein hohes Potenzial für die Zukunft.“ Damit unterscheidet sich diese Präsenzmesse deutlich von einer digitalen bzw. virtuellen Veranstaltung, ergänzt Thomas Breiden, Marketingleiter bei Boy. „Unser Erfolg auf der Fakuma 2021 macht deutlich, dass die Besucher eine Spritzgießmaschine live erleben und intensive Fachgespräche führen möchten. Das kann eine virtuelle Messe einfach nicht bieten.“ Zur Fakuma 2021 legte der Maschinenbauer besonderen Wert auf die Themen Automatisierung im Produktionsprozess, zunehmende Digitalisierung von Spritzgießmaschinen sowie Assistenzsysteme direkt an der Maschine. Alle vier Anwendungen auf dem Messestand waren mit einer Boy-Automation ausgestattet. Drei Handlinggeräte Boy LR 5 entnahmen die gespritzten Teile aus dem Werkzeug, bei der Boy 80 E hybrid wurde die Linearautomation sogar für die weiterführende Montage des Zwei-Komponenten-Spritzteils eingesetzt. Eine voll unter der Schutzhaube integrierte Entnahmeautomation wurde auf der Boy 25 E gezeigt. Hier entnahm der pneumatische Picker das gespritzte medizintechnische Spritzteil aus dem Werkzeug und legte es auf ein ebenfalls integriertes Förderband ab (siehe auch plasticker-News vom 08.10.2021). Großes Interesse zeigten die Besucher auf dem Boy-Messestand den weiteren Unternehmensangaben zufolge an der Möglichkeit, den Spritzgießautomaten durch einen WLAN-Stick kabellos mittels eines einfachen Hotspots über ein internettaugliches Mobiltelefon mit dem Internet zu verbinden. Alternativ kann die Verbindung über den WLAN-Stick auch in das bestehende Firmennetzwerk erfolgen. Ist die Verbindung aufgebaut, kann der Boy-Kundendienst von Neustadt-Fernthal aus auf die Maschine zugreifen und den Anwender online unterstützen. Mit dem auf der Fakuma 2021 erstmals gezeigten „Moulding Assist“ stellt Boy eine Software zur Verfügung, mit der auftretende Spritzgießfehler identifiziert und beseitigt werden können. Der digitale und lernfähige Assistent liefert dem Anwender direkt an der Spritzgießmaschine zielführende Lösungsvorschläge. Die Funktionen des Moulding Assist werden über einen Webserver gestartet und sind von jedem Spritzgießautomaten mit Netzwerkverbindung aus aufrufbar. Nach der Installation des Moulding Assist auf der Maschine lässt sich über den Web-Browser z.B. das komplette Maschinenhandbuch öffnen sowie auch die hilfreiche Boy-App mit Kühlzeit- und Schließkraftberechnungen sowie Tabellen mit Verarbeitungsdaten zu vielen Kunststoffen nutzen. Zwei weitere Premieren rundeten den Messeauftritt ab:
Eine neue Bedienmöglichkeit per Spracheingabe hätten bei den Besuchern ein hohes Nachfragepotenzial ausgelöst. Viele ließen sich den abschließeneden Angaben zufolge die Möglichkeiten und Vorteile einer Sprachsteuerung von Spritzgießautomaten an einer Demo-Steuerung auf dem Messestand erläutern. Weitere Informationen: www.dr-boy.de |
Dr. Boy GmbH & Co. KG, Neustadt-Fernthal
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