| 04.05.2022, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Firmenverbund PolyMerge GmbH und Inas Engineering GmbH & Co. KG präsentiert sich auf der Kuteno 2022 vor allem als Ansprechpartner für das Kunststoffschweißen und die Montageautomation. Am Standort Geretsried entwickelt und fertigt PolyMerge Stand-Alone sowie Integrationsanlagen für das Kunststoffschweißen. Das Prozessportfolio deckt die meisten relevanten Schweißverfahren ab: Heizelement-, Infrarot- und Heißgasschweißen, Ultraschallschweißen und -Nieten, Rotations- und Zirkularreibschweißen sowie Laserschweißen. Das Unternehmen blickt auf eine über 25 Jahre Erfahrung zurück und verfügt über diverse Patente im Bereich des Kunststoffschweißens. Beim Infrarotschweißen mit 3D gedruckten Keramikemittern wird ein keramisches Filament in annähernd beliebiger Geometrie gedruckt. PolyMerge modifiziert die elektrischen Eigenschaften des keramischen Materials, sodass es elektrisch beheizt werden kann. Da die Keramik sehr hohen Temperaturen standhält, sollen Betriebstemperaturen von ca. 1.400°C ohne Schutzglas oder -gas möglich sein. Als alternatives kontaktlos arbeitendes Verfahren bietet PolyMerge das Heißgasschweißen an. Hierbei kooperiert die oberbayerische Firma mit VAB Wegner in Minden. VAB Wegner hat ein Heißgassystem entwickelt, dass auf 3D gedruckte Gasausströmer setzt und in der geometrischen Freiheit den Röhrchenausströmern überlegen sein soll. Neben diesem Vorteil könne durch eine spezielle Auslegung der Düse ein sehr gleichverteilter Gasstrom eingestellt werden. Dieser zahle sich in Form von kurzer Zykluszeiten und hoher Fehlertoleranz aus. Das Heißgasschweißen biete sich vor allem bei der Verarbeitung von oxidationsfreudigen Werkstoffen an - wie z.B. PA 6.6 oder PA 6.12. Als einstufiges Verfahren mit kurzen Zykluszeiten, wurde ein neuartiger Ansatz von PolyMerge zum Zirkularreibschweißen in den Markt eingeführt. Das Prinzip beruht auf einer zirkularen Relativbewegung zueinander; ähnlich der eines Exenterschleifers. Die Prozesswärme wird durch die Reibung der Grenzflächen erzeugt. Bei dem von PolyMerge patentierten Prinzip besteht die Möglichkeit, die Amplitude im Schweißprozess zu variieren. Weiter konnten An- und Abschwingzeiten deutlich reduziert werden, was in Summe zu saubereren Schweißnähten und weniger Partikelbildung führen soll. Anders als das Rotationsreibschweißen biete sich dieses Verfahren auch für nicht-rotationssymmetrische Bauteile an und schließt praktisch die Lücke zwischen Ultraschall- und Laserschweißen im PolyMerge Portfolio. Die Inas Engineering GmbH & Co. KG ist seit vielen Jahren Anbieter von Sonderanlagen sowie verketteten Fertigungslinien zur Herstellung von komplexen Kunststoffprodukten. Die Bandbreite reicht hierbei von der Spritzgussentnahme über die Montageautomatisierung, das Schweißen, Prüfen bis zum Abstapeln und Verpacken. Seit April 2021 ist Inas als Tochtergesellschaft in die PolyMerge eingegliedert. Kuteno 2022, 10.-12. Mai 2022, Rheda-Wiedenbrück, Halle 3, Stand Z27_7 Weitere Informationen: polymerge.de |
PolyMerge GmbH, Geretsried
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