| 13.04.2026, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Kraiburg TPE hat auf Basis seiner Produktreihe "Thermolast K" eine TPE-Lösung für automobile Dichtsysteme entwickelt, die einen Recyclinganteil von rund 56 Prozent aufweisen soll. Das Material enthält Post-Industrial- und Post-Consumer-Rezyklate und ist für Anwendungen ausgelegt, die hohe Anforderungen an Qualität, Verarbeitung und Funktionalität erfüllen müssen. Die Entwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Automobilzulieferer SaarGummi, mit dem Kraiburg TPE seit Jahren zusammenarbeitet. Ziel des Projekts war es, eine Materialvariante mit höherem Rezyklatanteil zu entwickeln, die sich in bestehende Anwendungen integrieren lässt, ohne die etablierten Verarbeitungs- und Produkteigenschaften grundlegend zu verändern. Nach Unternehmensangaben wurde das Projekt 2023 gestartet. Im Mittelpunkt stand, die bisherigen Materialstandards für mechanische Belastbarkeit, Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen und industrielle Verarbeitbarkeit beizubehalten und zugleich den Anteil recycelter Rohstoffe zu erhöhen. Hintergrund sind steigende Anforderungen an nachhaltigere Materialien entlang der automobilen Wertschöpfungskette. In einer frühen Projektphase wurden die bisherige Materiallösung und die neue Recyclingvariante unter vergleichbaren Bedingungen getestet. Laut den beteiligten Unternehmen zeigte sich dabei, dass die neue TPE-Lösung die relevanten Anforderungen erfüllt und sich zuverlässig in bestehende Fertigungsprozesse integrieren lässt. Das nun vorgestellte Material kombiniert den erhöhten Recyclinganteil mit den für Dichtsysteme erforderlichen funktionalen Eigenschaften. Neben der Materialzusammensetzung verweisen die Projektpartner auch auf eine Reduktion des Product Carbon Footprint gegenüber der bisherigen Variante. Damit positioniert Kraiburg TPE die Entwicklung als ressourcenschonendere Alternative für anspruchsvolle Automotive-Anwendungen. Weitere Informationen: www.kraiburg-tpe.com |
Kraiburg TPE GmbH & Co. KG, Waldkraiburg
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