| 29.07.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Vormarsch von Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffen (engl. Abk.: WPC) ist weltweit nicht zu stoppen. Durch die Zugabe von Füllstoffen wie Holzfasern oder -pulvern kann eine deutliche Reduzierung des Materialpreises und eine Optimierung der mechanischen Eigenschaften realisiert werden. Besonders interessant ist der Einsatz der witterungsfesten Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe auch im Baubereich anstelle von Tropen- bzw. Edelhölzern. Eine Verarbeitung dieser Rezepturen stellt besonders hohe Anforderungen an Maschinen und Komponenten, da es dabei zu einer anspruchsvollen Kombination aus Abrasion und Korrosion kommen kann. Die Abrasion folgt aus der ungleichmäßigen Struktur der Füllstoffe bzw. ihrem Abbau. Für den korrosiven Angriff der Maschinen ist die hohe Restfeuchte von bis zu 10% in Verbindung mit Flammschutzmitteln und anderen Additiven verantwortlich. Seit etwa fünf Jahren liefert die KREYENBORG GmbH (www.kreyenborg.de) Schmelzepumpen für Anwendungen mit Füllstoffen, auch für die Verarbeitung von Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffen. Diese Erfahrung hat zu einer Variante der Zahnradpumpe vom Typ GPE geführt, die allen genannten Problemen dieser anspruchsvollen Aufgabenstellung erfolgreich trotzt. Eine besondere Anpassung der Bauteile hinsichtlich Materialauswahl und Bearbeitung - gemeinsam mit anerkannten Werkstoffspezialisten entwickelt - sorgt für eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Abrasion und Korrosion. Die optimierte Schmelzekanalführung der KREYENBORG Schmelzepumpen verhindert auch in diesem Fall einen Abbau des geförderten Materials. Bei einem Hersteller, der mit einem Holzanteil von bis zu 70% bei einer Durchsatzleistung von 2.000 kg/h produziert, konnten mit dieser Konfiguration fünf mal längere Standzeiten der Pumpenteile im Vergleich zum Wettbewerb erreicht werden. Mit der Leistungsfähigkeit einer angepassten KREYENBORG Schmelzepumpe gewinnt somit die Herstellung und Verarbeitung von Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffen weiter an Attraktivität und eröffnet vielen Anwendern neue technische und wirtschaftliche Anwendungsmöglichkeiten. Bild: Schmelzepumpe Typ GPE |
Kreyenborg GmbH, Münster
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