| 08.07.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Einsatz von Kohlefasern in thermoplastischen Compounds ist nichts Neues. Kohlefaserverstärkte Werkstoffe sind in den Bereichen Automobil, Luftfahrt, Medizintechnik sowie in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie seit vielen Jahren nicht mehr weg zu denken, weil sie neben guten mechanischen Eigenschaften den Vorteil mitbringen, sich antistatisch oder elektrisch leitfähig einstellen zu lassen. Ein gravierender Nachteil ist bisher, dass kohlefaserverstärkte Werkstoffe nicht oder kaum einzufärben sind. Für kohlefaserverstärkte Compounds gilt das Gleiche. Dem soll nun abgeholfen werden: Unter dem Markennamen Luvocom werden kohlefaserverstärkte Kunststoffe in diversen Farben angeboten. Das macht es beispielsweise nach Angaben des Anbieters, der Lehmann & Voss & Co. KG, möglich, Bauteile mit ähnlicher oder gleicher Geometrie, aber aus unterschiedlichen Basispolymeren produziert, sicher auf den ersten Blick zu unterscheiden. Auch lassen sich linke und rechte Teile in einem Produktionsprozess leicht auseinander halten. Zudem dürfte es möglich sein, Bauteile etwa im Ton der späteren Lackierung einzufärben, um Kratzer aus dem Gebrauch weniger auffallen zu lassen. Weitere Informationen: www.lehvoss.de |
Lehmann & Voss & Co. KG, Hamburg
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