| 27.09.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im September abermals leicht verbessert. Die Unternehmen sind mit ihrer momentanen Geschäftssituation erneut zufriedener als im Vormonat. Für die nahe Zukunft sind sie weiterhin sehr optimistisch, wenngleich nicht mehr ganz so stark wie im August. Das konjunkturelle Hoch hält an. Im verarbeitenden Gewerbe hat sich das gute Geschäftsklima kaum verändert. Die Unternehmen beurteilen ihre aktuelle Lage nochmals günstiger als im vergangenen Monat. Nur ihre Erwartungen bezüglich der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten sind weniger positiv als bisher. Die Firmen erkennen weiterhin gute Exportchancen, rechnen aber nicht mehr mit dem hohen Expansionstempo der vergangenen Monate. Ihre Beschäftigungsplanungen sind geringfügig zurückhaltender als im August. Ein Personalabbau ist insgesamt aber nicht vorgesehen. Im Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Lage wird heute sogar besser eingeschätzt als je zuvor seit dem Vereinigungsboom. Zudem blicken die Einzelhändler unverändert zuversichtlich auf die Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr. Im Großhandel ist der Geschäftsklimaindex dagegen leicht gesunken. Sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Perspektiven für die nahe Zukunft schätzen die Großhändler zwar weiterhin als gut ein, jedoch waren im Vormonat ihre Bewertungen noch etwas positiver. Geringfügig aufgehellt hat sich das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe. Die Befragungsteilnehmer bewerten ihre derzeitige Geschäftslage wieder etwas günstiger als im vergangenen Monat. Während sich die Geschäftserwartungen im Tiefbau verschlechtert haben, sind sie im gewerblichen Hochbau gestiegen. Insgesamt schätzen die Unternehmen die weitere Geschäftsentwicklung unverändert ein. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
» insgesamt 298 News über "ifo" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Hexpol: Schweden übernehmen italienischen Compoundeur Vipa
Plastika Kosovo: Recyclingbetrieb startet nach Großbrand neu mit verdoppelter Kapazität
Lanxess: Neue Flammschutzmittel-Plattform mit niedrigem Triphenylphosphat-Gehalt
Meist gelesen, 10 Tage
Krones: Übernahme der Wiro Präzisions-Werkzeugbau GmbH
Plastika Kosovo: Recyclingbetrieb startet nach Großbrand neu mit verdoppelter Kapazität
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
BASF: Recycling technischer Kunststoffe erfordert abgestimmten Mix verschiedener Verfahren
Lanxess: Neue Flammschutzmittel-Plattform mit niedrigem Triphenylphosphat-Gehalt
Linhardt: Verpackungshersteller beruft Dr. Christian Korth zum neuen CEO
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| "Dichten. Kleben. Polymer." - Ausgabe 2026
|