| 03.11.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Unter dem Namen Inspire At-Press TPO wurde ein neues System für TPO-Harze (Thermoplastische Olefinelastomere) entwickelt, das den Spritzguss von Automobil-Komponenten aus Polypropylen kostengünstiger, schneller und flexibler machen soll. Die ersten kommerziellen Anwendungen des patentierten Verfahrens sind die vordere und hintere Stoßfängerverkleidung des Dacia Duster SUVs. Um die Anforderungen an Robustheit und Schlagfestigkeit der Bauteile erfüllen zu können, wurde ein Masterbatch mit 70 Prozent Talkum entwickelt, mit dem der Zulieferer selbst die gewünschte Mischung mit dem Polypropylen bestimmen kann. Der Spritzgießprozess verlängert sich laut Batchanbieter nicht und die Verarbeitungseigenschaften bleiben demnach konstant. Selbst bei höheren Talkumgehalten, die die Steifigkeit des Materials steigern, bleibe die hohe Schlagfestigkeit erhalten.Für Komponentenhersteller hat das Masterbatch den Vorteil, je nach Dosierung individuelle Anforderungen unterschiedlicher Automobilhersteller berücksichtigen zu können. Verschiedene Talkumanteile, die einen Einfluss auf das "Fit & Finish" bzw. die Schrumpfungseigenschaften der Komponenten haben, sind auf diese Weise möglich. Auch im Hinblick darauf, ob die Teile lackiert werden oder nicht, kann der Talkumgehalt mit Hilfe des Masterbatches dosiert werden. Ingesamt spare die Methode zudem Energie, da der Zwischenschritt der Compound-Herstellung entfällt. Die Wertschöpfungskette werde insgesamt effizienter und Transportkosten können eingespart werden. Weitere Informationen: www.styron.com K 2010, 27.10.–3.11.2010, Düsseldorf, Halle 8a, Stand K48 |
Styron Europe GmbH, Horgen, Schweiz
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