| 05.11.2010 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V (GKV), Trägerverband der K-Messe, beurteilt den Verlauf der K 2010 als durchweg positiv. Die ganz überwiegende Mehrzahl der ausstellenden Unternehmen aus der Kunststoffverarbeitung berichtet über eine sehr gute Stimmung und großen Zulauf des Fachpublikums. Zeichen dafür, dass der aktuelle Aufschwung der Branche nachlässt, waren auf der K nicht zu erkennen. Im Gegenteil: Viele neue Kontakte lassen die Aussteller darauf hoffen, dass im Nachgang der Messe neue Aufträge gewonnen werden können. Damit spiegelt die K die momentan gute Stimmung wider und sendet außerdem ein positives Signal für die kommenden Monate aus. Nichtsdestotrotz sind viele Unternehmen nach wie vor unsicher, ob sich die Aufwärtsbewegung in der jetzigen Dynamik bis zum Jahresende fortsetzen können wird.Aktuell erhebliche Zuwachsraten zu verzeichnen Die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland hat im Jahr 2009 ca. 46 Mrd. € erwirtschaftet. Das entspricht einem Umsatzminus von 14 Prozent. Im 1. Halbjahr 2010 hat der Wirtschaftszweig gegenüber dem Vorjahreszeitraum 15 Prozent mehr umgesetzt. In allen Sparten der Kunststoffverarbeitung sind aktuell erhebliche Zuwachsraten zu verzeichnen. Insbesondere die Zulieferer der Automobilindustrie, die 2009 teils Existenz bedrohende Umsatzeinbußen zu verkraften hatten, profitieren von der stark gestiegenen Nachfrage. Diese Einschätzung wird bestätigt durch eine vom GKV-Trägerverband TecPart Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V. während der Messe durchgeführten Umfrage unter Herstellern von technischen Kunststoff-Produkten. Danach ist im dritten Quartal 2010 bei mehr als 90 Prozent der befragten Unternehmen der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate werden aber moderater eingeschätzt. 30 Prozent erwarten eine weitere Verbesserung der Geschäftslage, 70 Prozent eine gleichbleibende Entwicklung. Referenz für technischen Fortschritt, Innovation und Qualität Die K-Messe hat die weiter gestiegene Internationalität der Kunststoffindustrie demonstriert. Für viele Besucher, insbesondere aus Fernost, gilt die deutsche Kunststoff verarbeitende Industrie nach wie vor als Referenz für technischen Fortschritt, Innovation und Qualität. Diese Werte sind für Unternehmen im Hochlohnstandort Deutschland umso wichtiger, als sie im Zeitalter der Globalisierung nur hierdurch dauerhaft international wettbewerbsfähig bleiben können. Auch der GKV empfing zahlreiche Delegationen aus unterschiedlichen Nationen. Dabei wurde nochmals deutlich, dass viele Themen, die die Branche bewegen - sei es aus den Bereichen Rohstoffe, Energie oder Nachhaltigkeit - globale Themen sind, die Raum für internationale Kooperationen bieten. Rohstoffverfügbarkeit ist dominierendes Thema Die Rohstoffverfügbarkeit ist für viele Kunststoffverarbeiter ein nach wie vor dominierendes Thema. Die Engpässe in der Rohstoffversorgung und vor allem die zahlreichen force majeure Meldungen der zurückliegenden Monate waren auf vielen Messeständen ständiges Gesprächsthema. Der GKV will dies zum Anlass nehmen, den Mitgliedern seiner Trägerverbände weitere rechtliche Hilfestellungen an die Hand zu geben, um sich gegen die ungerechtfertigte Einwendung höherer Gewalt wehren zu können. Weitere Informationen: www.gkv.de |
Gesamtverband kunststoffverarbeitende Industrie e.V., Frankfurt am Main
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