| 23.09.2011, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Für den Reflektor einer Fahrzeuginnenraumbeleuchtung verwendet der international aktive Automobilzulieferer Delphi seit kurzem einen Hochleistungskunststoff aus dem BASF-Sortiment. Das komplexe und kleingliedrige Bauteil, das nach dem Spritzgießen mit Metall bedampft wird (PVD: physical vapor deposition), stellt hohe Anforderungen an den Kunststoff. Das noch relativ junge Ultrason E 2010 MR ist ein Polyethersulfon (PESU), das sich besonders durch seine leichte Entformbarkeit auszeichnet (MR: mold release). Hergestellt wird der Reflektor von der Goletz GmbH mit Sitz in Kierspe (Nordrhein-Westfalen), teilt die BASF mit. Bei dem kleinen und kompliziert gestalteten Bauteil sei die leichte Entformbarkeit des Kunststoffs besonders wichtig, denn sonst könne es nur schwer oder gar nicht aus dem Spritzgießwerkzeug entnommen werden. In dem Werkstoff konnte die BASF den weiteren Angaben zufolge verschiedene Eigenschaften kombinieren: Er löse sich nicht nur leicht aus dem Werkzeug, sondern überstehe als Hochtemperaturwerkstoff mühelos Dauertemperaturbelastung von 180 °C, kurzzeitig sogar bis 220 °C und habe eine gute Haftung zu Aluminium, mit dem er in diesem Fall bedampft wird. Darüber hinaus sei der Kunststoff sehr transparent, so dass er auch unbedampft einzusetzen sei. Hier lasse sich an Friteusendeckel denken oder andere optisch anspruchsvolle und designorientierte Produkte im Haushalt, wo diese Eigenschaftskombination von Nutzen ist. Zu diesem Zweck verfügt Ultrason E 2010 MR auch über die notwendigen Zulassungen für den Kontakt mit Lebensmitteln. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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