| 30.09.2011, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die Inotech Kunststofftechnik GmbH hat in den letzten Monaten eine neue Technologie entwickelt, um geblasene Flaschen und Packmittel mehrfarbig bzw. mehrkomponentig herstellen zu können. Aus der sog. Bi-Color-Technik wurden zwei Patente angemeldet. Diese Patentanmeldungen beschäftigen sich sowohl mit dem Zweistufenverfahren, als auch mit der Herstellung und dem Prozess des Einstufenverfahrens (Spritzblastechnik), teilt das Unternehmen mit. Der Bi-Color-Preform bietet demnach nun die Möglichkeit, Flaschen mit individuellen Farb- und Materialkombinationen ohne zusätzlichen Fertigungsschritt herzustellen. Dadurch können 3-D-Effekte erzeugt werden. Ebenso sind transparente Bereiche möglich, um Sichtfenster und Füllstandsanzeigen darzustellen. Des Weiteren können blickdichte Bereiche geschaffen werden, um Funktionen, Sedimentablagerungen oder Füllniveau-Unterschiede zu kaschieren. Dies soll wiederum ohne zusätzlichen Arbeitsschritt geschehen. Die Inotech ist den weiteren Angaben zufolge ebenso davon überzeugt, physikalische Eigenschaften, wie Wärmeformbeständigkeit oder mechanische Festigkeit, durch eine geschickte Wahl der Materialkombinationen verbessern zu können. Zusammen mit Merck KGaA in Darmstadt wurde ein Packmittel erarbeitet, welches durch den Einsatz spezieller Pigmente fälschungssicher gemacht wurde. Zum Einsatz kommen könnte diese Technik bei Packmitteln für Pharmazie, Medizin und für exklusive Kosmetika. Inotech hat mit dieser Technik auch die Verlängerung der Haltbarkeitsdauer bei Lebensmitteln im Fokus. So arbeitet das Unternehmen zusammen mit einem Forschungsunternehmen an der Verwendung von anti-mikrobiologischen Materialien, die partiell an der Innenseite des Packmittels verarbeitet werden. In Kürze will man hierzu erste Musterteile für Getränkeverpackungen der Öffentlichkeit vorstellen. Umfangreiche Versuche in den vergangenen Monaten hätten ergeben, dass die meisten Preform-Designs und Materialkombinationen mit Bi-Color-Technik auf Standard-Infrarot-Anlagen aufgeheizt und geblasen werden können. Eine Kooperation mit der Krones AG in Neutraubling habe durch die Verwendung der FlexWave-Technologie zusätzliche Möglichkeiten in der Farb- und Formgestaltung von geblasenen Packmitteln ergeben. Die technischen Möglichkeiten versprechen Anwendungen in folgenden Branchen: • Food & Beverage • Household • Cosmetic / Personal Care • Pharma / Medizin • techn. Flüssigkeiten (Öle, Fette, Schmierstoffe) Weitere Informationen: www.inotech.de |
INOTECH Kunststofftechnik GmbH, Nabburg
» insgesamt 14 News über "INOTECH" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Arlanxeo: Deutsches Bundespatentgericht widerruft Batteriepatent von Zeon Corporation
Synthomer: Verkauf des Acrylat-Geschäft an Mutares
Meist gelesen, 10 Tage
VDI: Prof. Martin Würtele ist 52. „Kunststoffritter“
Rommel Formenbau: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Meist gelesen, 90 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|