| 14.10.2011, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Kunststoff- und Gummimaschinenbau in Europa verzeichnete in den Jahren 2010 und 2011 bemerkenswerte Wachstumsraten, die die Branche wieder zurück zum Spitzenniveau von 2008 führen. "Unser Industriezweig hat sich in den EUROMAP-Ländern sehr gut von der Wirtschafts- und Finanzkrise erholt; für das laufende Jahr erwartet der Kernmaschinenbau ein Produktionsvolumen von knapp 11 Mrd. Euro", so Bernhard Merki, der wiedergewählte Präsident des europäischen Dachverbands auf der Pressekonferenz anlässlich der alle drei Jahre stattfindenden Generalversammlung. Steiler Anstieg des Auftragseingangs in der gesamten Branche "Der Dreijahreszeitraum zwischen der letzten und der diesjährigen Generalversammlung war sicherlich einer der aufregendsten, seit EUROMAP im Jahr 1964 gegründet wurde. Unsere Industrie wurde erst von einem Rückschlag getroffen, dessen Ausmaß noch nicht absehbar war, als wir uns das letzte Mal trafen. Die darauf folgenden Monate brachten völlig neuartige Erfahrungen mit sich. Ab Ende 2009 stiegen die Bestellungen - auf extrem niedriger Basis - wieder an und dieser Aufschwung setzte sich während des gesamten Jahres 2010 und ins Jahr 2011 hinein fort. Wenn man sich die Auftragseingangskurve zwischen 2008 und 2011 ansieht, fühlt man sich wie in einer Achterbahn", erklärte Merki. China übernimmt Führungsrolle in der Produktion - Japan ist wieder zurück Die weltweiten Wachstumsraten von Produktion und Export von Kunststoff- und Gummimaschinen sind noch stärker als in Europa gestiegen. Der Anstieg wurde maßgeblich durch den Ausstoß der chinesischen Hersteller beeinflusst, die mittlerweile weltweit führend in der Produktion sind. Die japanischen Wettbewerber - 2009 schwer angeschlagen - haben die Krise überraschend gut und schnell überwunden. Der Aufschwung in Asiens Industrie- und Schwellenländern führte dazu, dass die Anteile der EUROMAP-Länder an der Weltproduktion und am Weltexport jeweils leicht zurück fielen. Nachhaltigkeit eröffnet Geschäftschancen Luciano Anceschi, EUROMAP´s erneut bestätigter Vizepräsident, ergänzte einen Aspekt, der für die europäischen Maschinenhersteller zum Aktivposten werden könnte. "Wir stellen einen weltweiten Trend zu mehr Nachhaltigkeit fest. Energie-Einsparung und Ressourcen-Schonung spielen eine immer größere und zentralere Rolle, nicht nur in Europa sondern in allen wichtigen Wirtschaftsräumen. Um die Industrie fit zu machen für mögliche Anforderungen von verschiedenen Seiten, unterstützt EUROMAP die Hersteller in den Mitgliedsländern durch Studien und mit Empfehlungen. Richtig vorbereitet zu sein, kann unserer Industrie den ausschlaggebenden Vorsprung geben". Dateianhang zur Meldung: Weitere Informationen: www.euromap.org |
EUROMAP - European Plastics and Rubber Machinery, Frankfurt am Main
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