| 21.10.2011, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Nachdem das erste Halbjahr 2011 für die Verarbeiter von Fluorkunststoffen positiv verlaufen sei, erwarten die Unternehmen für die zweite Jahreshälfte eine deutliche Abkühlung im Markt. Dem entgegen rechnen sie nicht damit, dass sich die Lage am Rohstoffmarkt kurzfristig reguliert. In der Folge werde sich die Situation für die Verarbeiter voraussichtlich weiter verschärfen. Dies ergab die jüngste Marktumfrage der Fluoropolymergroup des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. Wie der Verband bestätigt, verharren die Rohstoffpreise bereits seit mehreren Monaten auf relativ hohem Niveau. Zudem sei der Markt von einer akuten Rohstoffknappheit betroffen. Zwar zeigten die Forderung der Fluoropolymergroup aus dem Juni dieses Jahres Wirkung und neue Investitionen in die Rohstoffförderung werden erschlossen. Doch kurzfristig mache sich diese am Markt noch nicht bemerkbar. Viele Verarbeiter sehen sich daher gezwungen auf andere Materialien auszuweichen und Systemlösungen ohne Fluorkunststoffe zu entwickeln. So ersetze beispielsweise Polyamid die Fluorpolymere bei der Herstellung von Dichtungen. Kurzfristig, so die Fluoropolymergroup, sind die Verarbeiter gefordert, ihre Verarbeitungsprozesse noch ressourceneffizienter zu gestalten und den Recyclinggrad von Verarbeitungsabfällen zu optimieren. Die angestoßenen Investitionen der Fluorpolymerhersteller werden begrüßt, jedoch muss sich die Preisentwicklung wieder stabilisieren um ein weiteres Abdriften von Fluorpolymeranwendungen nachhaltig zu verhindern. Weitere Informationen: www.pro-kunststoff.de |
pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V., Frankfurt
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