| 14.11.2011, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das Kunststofffolienwerk Adriachem in Kaštel Sućurac bei Split steht offenbar vor dem endgültigen Aus. Laut Medienberichten wird das kroatische Finanzministerium nach mehr als zehn erfolglosen Privatisierungsverfahren und mehreren gescheiterten Sanierungsplänen nun ein Insolvenzverfahren über Adriachem einleiten. Vor der formalen Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch einen entsprechenden Beschluss des zuständigen Handelsgerichts in Split hoffen die etwa 400 Beschäftigten des Werks noch auf die Auszahlung der Löhne für die letzten sechs Monate. Die Belegschaft beruft sich dabei auf eine im Sommer mit der Staatsvermögensagentur AUDIO geschlossene Vereinbarung, die die Begleichung von Lohnrückständen vor einem möglichen Insolvenzverfahren vorsieht. Adriachem musste bereits vor etwa drei Jahren ihre Produktion einstellen, nachdem die laufenden Stromkosten nicht mehr beglichen werden konnten. Insgesamt belaufen sich die Forderungen gegenüber dem Unternehmen den Berichten zufolge auf lediglich 173 Mio. HRK (23 Mio. EUR), allerdings summierten sich die Verluste von Adriachem in den vergangenen Jahren auf über 290 Mio. HRK (39 Mio. EUR). Marktbeobachter sehen nach den erfolglosen Privatisierungsversuchen keine Chance auf eine Wiederaufnahme der Folienproduktion bei Adriachem, allerdings gilt das Firmengelände in Kaštel Sućurac an der dalmatinischen Adria-Küste als lukratives Bauland. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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